Neue Suche nach dem Raubtier gestartetBislang keine Spur vom Puma bei München! Jetzt rückt die Reiterstaffel aus

Von der mysteriösen Großkatze fehlt weiterhin jede Spur!
Seit fünf Tagen sucht die Polizei im Landkreis Erding bei München nach einem möglichen Puma – doch bislang ohne Erfolg. Weder Drohnen noch Hubschrauber oder Polizeihunde haben neue Hinweise geliefert. Jetzt setzen die Beamten auf eine weitere Suchmethode: Eine Reiterstaffel soll das Rätsel um die mögliche Raubkatze endlich lösen!
Puma bei München? Polizei sucht jetzt sogar hoch zu Ross!
Drohnen, Hubschrauber, Polizeihunde – doch nichts hat bislang zum Erfolg geführt! Seit ein Jäger am Dienstagabend (6. Oktober) im Naturschutzgebiet Notzinger Moos bei Oberding eine verdächtige Großkatze gefilmt hat, sucht die Polizei nach dem möglichen Puma. Doch auch fünf Tage später fehlt von dem Tier jede Spur.
Jetzt bekommen die Einsatzkräfte Verstärkung – und zwar auf vier Hufen! Wie dpa unter Berufung auf die Polizei berichtet, kommt im Notzinger Moos und der Umgebung inzwischen eine Reiterstaffel zum Einsatz.
Der Grund: Die Polizisten können sich zu Pferd in dem weitläufigen Naturschutzgebiet anders fortbewegen und so auch Bereiche erreichen, die für Einsatzkräfte zu Fuß oder mit Fahrzeugen schwer zugänglich sind.

Keine Spuren, keine neuen Sichtungen – wo steckt die mögliche Raubkatze?
Dabei hat die Polizei bereits einiges versucht, um dem möglichen Puma auf die Spur zu kommen. Neben Hubschraubern und Drohnen mit Wärmebildkameras waren auch Polizeihunde und zahlreiche Einsatzkräfte am Boden unterwegs. Zusätzlich wurden Wildkameras installiert. Doch bislang alles vergeblich!
Wie die Nachrichtenagentur AFP bereits am Donnerstag (8. Oktober) berichtete, entdeckten die Beamten weder gerissene Beutetiere noch Exkremente oder Laufspuren, die auf eine Raubkatze hindeuten könnten.
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Das Problem: Das Suchgebiet ist riesig! Rund 30 Quadratkilometer umfasst das Naturschutzgebiet, das die Polizei durchkämmen muss. Erschwerend kommt hinzu, dass die Beamten Rücksicht auf die geschützte Natur nehmen müssen. Polizeihunde dürfen beispielsweise nicht frei herumlaufen.
Auch Hinweise aus der Bevölkerung bringen bislang keinen Durchbruch. Bis Donnerstag waren nach Polizeiangaben etwa 30 Meldungen eingegangen, von denen zunächst vier als relevant eingestuft wurden. Doch auch am Sonntag (11. Oktober) gibt es laut dpa weder neue Sichtungen noch konkrete Spuren.
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Ist bei München tatsächlich ein Puma unterwegs?
Und damit bleibt die entscheidende Frage weiterhin offen: Was hat der Jäger am Dienstagabend eigentlich gefilmt? Auf seinen Aufnahmen ist ein katzenartiges Tier zu erkennen. Ein hinzugezogener Experte hielt es nach einer ersten Einschätzung für möglich, dass es sich um einen Puma handelt. Bestätigt ist das allerdings bis heute nicht.
Die Polizei versucht deshalb weiterhin herauszufinden, um welche Tierart es sich tatsächlich handelt. Auch der möglichen Herkunft einer Großkatze gingen die Ermittler bereits nach. Laut AFP wurden unter anderem Hinweise auf mögliche Großkatzenhalter überprüft. Meldungen über ein entlaufenes Tier lagen bis Donnerstag jedoch nicht vor.
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Sollte die Polizei tatsächlich auf eine Raubkatze stoßen, könnte auch deren Sicherung zur Herausforderung werden. Deshalb prüften die Beamten laut AFP bereits Möglichkeiten, das Tier gegebenenfalls zu betäuben.
Ob im Notzinger Moos wirklich ein Puma umherstreift, bleibt also auch fünf Tage nach der ersten Sichtung ein Rätsel. Die Polizei setzt ihre Suche fort – jetzt sogar zu Pferd.
Verwendete Quellen: dpa, AFP


