16 Stunden in eisiger Kälte!Im Nebel Orientierung verloren! Deutsche Bergsteiger (18) sitzen in fast 3.500 Meter Höhe fest

Am 3.497 Meter hohen Schrankogel in Tirol geraten zwei deutsche Bergsteiger (18) in Not. Erst nach einer eisigen Nacht können sie gerettet werden.
Am 3.497 Meter hohen Schrankogel in Tirol geraten zwei deutsche Bergsteiger (18) in Not. Erst nach einer eisigen Nacht können sie gerettet werden.
picture alliance / imageBROKER | Johannes Pfatschbacher

Eine eisige Nacht, ein verzweifelter Notruf – und keine Rettung in Sicht!
Beim Abstieg von einem fast 3.500 Meter hohen Gipfel in Tirol verlieren die beiden 18-Jährigen im dichten Nebel die Orientierung. Plötzlich sitzen sie in steilem Gelände fest, kommen weder vor noch zurück. Ihnen bleibt nur der Notruf. Bergretter starten eine Suchaktion – doch dann müssen sie den Einsatz wegen Dunkelheit und Schneefalls abbrechen. Und die beiden jungen Männer? Die müssen die Nacht in eisiger Kälte überstehen.

Zwei Deutsche (18) geraten am Schrankogel in Tirol in Bergnot

Es sollte eine gemeinsame Bergtour werden – doch plötzlich geht es für die beiden jungen Männer nicht mehr weiter! Am Samstag (10. Oktober) besteigen zwei 18-Jährige aus Hannover und dem bayerischen Landkreis Aichach-Friedberg den 3.497 Meter hohen Schrankogel in den Stubaier Alpen in Österreich. Doch beim Abstieg am frühen Nachmittag wird ihnen das schlechte Wetter zum Verhängnis.

Wie die Polizei Tirol mitteilt, kommen die beiden Deutschen wegen des dichten Nebels vom markierten Wanderweg ab. Statt auf sicherem Weg ins Tal zu gelangen, geraten sie in steiles, unwegsames Gelände.

Bald wird klar: Allein kommen sie hier nicht mehr heraus! Gegen 16.30 Uhr setzen die beiden jungen Bergsteiger einen Notruf ab.

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Schnee und Dunkelheit stoppen Bergretter – Deutsche müssen über Nacht am Berg bleiben

Es beginnt eine große Suchaktion: Acht Einsatzkräfte der Bergrettung Gries im Sulztal und ein Alpinpolizist machen sich auf den Weg zur Amberger Hütte, um von dort nach den beiden Vermissten zu suchen. Doch das schlechte Wetter erschwert die Rettung erheblich. Ein Hubschrauber kann wegen der widrigen Bedingungen nicht eingesetzt werden.

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Dann spitzt sich die Lage weiter zu: Es wird dunkel, auch noch Schneefall setzt ein! Gegen Mitternacht müssen die Einsatzkräfte die Suche erfolglos abbrechen.

Für die beiden 18-Jährigen bedeutet das: Sie müssen die Nacht weiterhin im Hochgebirge ausharren – bei eisiger Kälte und ohne die erhoffte Hilfe.

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Nach rund 16 Stunden in eisiger Kälte: Bergsteiger in Tirol gerettet!

Erst am Sonntagmorgen (11. Oktober) können die Retter einen neuen Versuch starten. Gegen 7 Uhr nehmen sie die Suche wieder auf. Und dieses Mal gibt es endlich Hoffnung: Nur 50 Minuten später, gegen 7.50 Uhr, entdecken die Einsatzkräfte die beiden jungen Deutschen!

Laut dpa haben die Bergsteiger zu diesem Zeitpunkt bereits rund 16 Stunden in eisiger Kälte hinter sich! Die beiden 18-Jährigen sind stark unterkühlt, haben die dramatische Nacht am Berg aber überlebt.

Schließlich können die jungen Männer mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus nach Zams geflogen werden.

Verwendete Quellen: Polizei Tirol, dpa