Prozess um lebensgefährliche Attacke Mann (41) wollte Noch-Ehefrau mit Giftspritze töten!

Nach der Attacke mit einer Giftspritze geht die Anklage von einem Mordversuch aus. (Symbolbild)
Nach der Attacke mit einer Giftspritze geht die Anklage von einem Mordversuch aus. (Symbolbild)
Emilia Lind/ ADOBE FOTO STOCK

Eine zufällige Begegnung rettet ihr wohl das Leben!
Mit einer Spritze voller Pflanzenschutzmittel soll ein Mann (41) seine Noch-Ehefrau (36) attackiert haben. Dafür muss er sich jetzt vor dem Landgericht Paderborn verantworten. Die Anklage wirft ihm versuchten Mord vor!

Mutige Spaziergängerin beobachtet Notlage

Es passiert während der Fahrt! Die 36-Jährige sitzt im vergangenen November am Steuer ihres Autos. Gemeinsam mit dem Angeklagten soll sie unterwegs zu einem Anwaltstermin gewesen sein. Dabei sei es laut der Staatsanwaltschaft um Unterhaltsfragen zu den gemeinsamen Kindern gegangen. Der 41-Jährige soll die Frau dann trotz Gegenwehr mit der bereits befüllten Spritze aus seinem Rucksack in den Oberschenkel gestochen haben.

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Die 36-Jährige wurde durch die Injektion bewusstlos. Eine Spaziergängerin hatte dann beobachtet, wie der deutsche Angeklagte auf einem Feldweg die Frau auf den Beifahrersitz heben wollte und vermutete eine Notlage. Durch Erste Hilfe rettete sie dem Opfer das Leben.

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Nach der notfallmedizinischen Versorgung im Krankenhaus konnte der Gesundheitszustand der 36-Jährigen stabilisiert werden. Der 41-Jährige wurde kurz darauf festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Wie die Polizei damals ermittelte, habe es keine Hinweise auf vorangegangene häusliche Gewalt gegeben. (okr)

Verwendete Quellen: dpa