Experten bemerken AuffälligkeitenDrama geht weiter – Atemfrequenz des Buckelwals ist reduziert

Buckelwal liegt weiter in Wismarbucht
Greenpeace beobachtet den Buckelwal auch mit Drohnen
axs, Daniel Müller/Greenpeace German, Daniel Müller

Sie beobachten ihn genau.
Dem Buckelwal in der Ostseebucht vor Wismar geht es schlechter und schlechter. Experten haben jetzt neue besorgniserregende Nachrichten zu dem Tier.

Wal liegt wieder auf Sandbank fest

Die Atemfrequenz des Buckelwals vor der Ostseeküste ist reduziert. Das teilte das Deutsche Meeresmuseum auf seiner Internetseite mit. Der Wal sei geschwächt, sagte die Biologin Lisa Klemens vom Deutschen Meeresmuseum am frühen Abend auf Nachfrage. Sie sei selbst bis vor kurzem vor Ort gewesen. Seine Lage sei unverändert. Aber: „Er hat die Möglichkeit, sich wegzubewegen, wo er aufliegt momentan.”

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Seit Tagen hält das Drama um den Buckelwal in der Ostsee an. In der Nacht zu Sonntag (29. März)befreite sich das Tier vor Wismar, wenig später lag es erneut fest. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte zuvor berichtet, man wolle den Wal jetzt in Ruhe lassen - in der Hoffnung, dass er Kraft tankt, sich selbst befreit und den Weg aus der Ostsee heraus findet. (dpa/ajo)

Verwendete Quellen: dpa