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Greenpeace

Greenpeace ist eine politische Nonprofit-Organisation, die sich für den Umweltschutz einsetzt. Sie wurde 1971 in Vancouver, Kanada, gegründet.

Greenpeace picture alliance / dpa

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wurde 1971 in Kanada gegründet. Die erste direkte und gewaltfreie Aktion der Gründer richtete sich gegen US-amerikanische Atomtests vor der Küste Alaskas. In Deutschland ist Greenpeace seit 1980 aktiv und hat seinen Sitz in Hamburg. Die erste deutsche Aktion richtete sich 1980 gegen die Verklappung giftiger Dünnsäure in der Nordsee.

Zum Abschluss des Antarktis-Schutzabkommens 1991 trugen die langjährigen Kampagnen von Greenpeace einen maßgeblichen Teil bei. Der Beliebtheit der Organisation tat auch der Recherchefehler aus dem Jahr 1995 keinen Abbruch, in dem Greenpeace dem Unternehmen Shell eine größere Verschmutzung durch die Ölplattform Brent Spar unterstellte, als es tatsächlich der Fall war. Auch am Verbot des kommerziellen Walfangs im Jahr 2002 waren die Umweltaktivisten beteiligt.

Greenpeace gelang es immer wieder, mit Aufsehen erregenden Aktionen und eindrucksvollen Bildern die Medien für sich einzunehmen. Das führte zu einem großen Unterstützerkreis, der für die Durchführung kostspieliger Kampagnen durchaus benötigt wurde. Von wirtschaftlichen Interessengruppen, Regierungen oder Parteien nimmt die Umweltschutzorganisation jedoch kein Geld an, um stets unabhängig agieren zu können. Neben Förderern gibt es auch eine große Zahl ehrenamtlicher Mitglieder, die sich vor Ort beispielsweise gegen den Neubau von Kohlekraftwerken oder für den Schutz von Wäldern einsetzen.

Vom Hauptsitz der mittlerweile weltweit tätigen Umweltschutzorganisation in Amsterdam aus werden die Kampagnen von‚Greenpeace koordiniert. Die eigenverantwortliche Durchführung übernehmen dabei die nationalen Büros.

Zusätzliche Informationen und Neuigkeiten über Greenpeace erhalten Sie jederzeit aktuell bei RTL.de.