Verdächtige Frau legt Tasche neben MistkübelTotes Baby an Grenze entdeckt – Kamera filmt Horror-Tat

Der Schriftzug „Polizei“ auf einem österreichischen Polizeiauto.
Reisende entdeckten das tote Baby (Symbolbild).
dpa

Schockfund in Österreich.
An einem Grenzübergang im Burgenland haben Reisende ein totes Baby in einer Sporttasche entdeckt. Eine Kamera hat laut einem Bericht der österreichischen Kronen Zeitung die schreckliche Tat gefilmt.

Urlauber finden totes Baby am Grenzübergang Nickelsdorf

Auf der Kameraaufnahme ist dem Blatt zufolge zu sehen, wie eine verdächtige Frau am Sonntag gegen 9 Uhr aus einem aus Rumänien kommenden Bus aussteigt. Sie hat eine schwarze Tasche dabei und läuft los. Dann befindet sie sich im toten Winkel der Kamera.

Wenige Minuten später kehrt die Frau zurück. Sie nimmt die schwarze Sporttasche und legt sie neben einem Mistkübel ab. In der Tasche habe sich das Baby befunden, berichtet die Kronen Zeitung. Die Verdächtige habe das Kind offenbar heimlich auf die Welt gebracht. Der Chauffeur soll ihr beim Abstellen der Sporttasche geholfen haben.

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Gegen 13 Uhr entdecken Urlauber das tote Mädchen am Grenzübergang Nickelsdorf, der Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Sie alarmieren die Einsatzkräfte. Doch für das Neugeborene kommt jede Hilfe zu spät: Als der Notarzt eintrifft, ist das Kind bereits tot. Die Polizei fahndet nun nach dem Bus, der die verdächtige Frau zum Grenzübergang gebracht hatte.

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Österreich: Wie das Baby starb, ist noch unklar

Man sei derzeit mit der Auswertung der Spuren vom Fundort beschäftigt, sagt Polizeisprecher Helmut Marban am Dienstagmorgen dem TV-Sender ORF. Die Ermittlungen der Polizei liefen auf Hochtouren und in alle Richtungen. Zum jetzigen Zeitpunkt sei noch unklar, wie das Neugeborene gestorben sei und wer es in Nickelsdorf abgelegt habe, erklärt der Sprecher. Ob das Mädchen tot geboren wurde, nach der Geburt starb oder getötet wurde, wisse die Polizei noch nicht.

Um dies zu klären, hat die Staatsanwaltschaft die Obduktion des Babys angeordnet. Das Ergebnis wird für die kommenden Tage erwartet. Den genauen Ort, an dem die Leiche des Mädchens entdeckt wurde, will die Polizei aus kriminaltaktischen Gründen noch nicht nennen. Dieser sei Gegenstand der Ermittlungen.

Verwendete Quellen: Kronen Zeitung, ORF