Trauernde Witwe erhebt schwere VorwüfeKeith (61) wird in MRT gezogen und stirbt – war das Ärzteteam schuld?

Sie fordert Gerechtigkeit nach der Tragödie!
Vor Adriennes Augen wird ihr Ehemann Keith McAllister in ein MRT-Gerät gezogen, kämpft dort fast eine Stunde um sein Leben – ohne Erfolg. Die Witwe leidet bis heute unter den so traumatischen Erlebnissen und erhebt nun Anklage gegen die Praxis. Das Radiologie-Zentrum habe fahrlässig gehandelt.
Keith wurde wegen seiner Kette in MRT-Gerät gezogen
Liebevoll unterstützt Keith seine Ehefrau, die wegen anhaltender Knieprobleme im Nassau Open MRI-Zentrum auf Long Island in New York untersucht wird. Als Teil eines Krafttrainings trägt der 61-Jährige eine rund neun Kilogramm schwere Kette um den Hals – die ihm plötzlich zum Verhängnis wird. Denn als er seiner Adrienne beim Aufstehen helfen will und das Behandlungszimmer betritt, wird er von der gewaltigen Magnetkraft des MRT-Geräts erfasst und in die Maschine gezogen.
Mehr als eine Stunde benötigen Techniker und Einsatzkräfte, um ihn zu befreien. Der US-Amerikaner erleidet laut der New York Post mehrere Herzinfarkte, verliert einen Tag später im Krankenhaus sein Leben. Für Adrienne Jones-McAllister bricht nach der Tragödie am 16. Juli 2025 eine Welt zusammen – nun erhebt sie Anklage gegen das MRT-Zentrum, berichtet das People-Magazin.
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Die Praxis habe „gefährliche, risikobehaftete und/oder unsichere Zustände“ zugelassen, ihren Ehemann nicht angewiesen, die Kette von seinem Hals zu entfernen. Stattdessen hätten ihm die Zuständigen den Zutritt zum MRT-Raum gestattet. Ihr Keith sei durch die „fahrlässigen, mutwilligen, rücksichtslosen und unachtsamen Handlungen“ des Nassau Open MRI-Zentrums gestorben.
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Witwe fordert nach Tod Schadensersatz
Adrienne verliert ihre große Liebe, leidet danach laut der Anklage unter „schweren und gravierenden körperlichen, psychischen und emotionalen Verletzungen an Körper und Geist“, darunter Schmerzen, Behinderungen, Entstellungen und den Verlust von Körperfunktionen. Die Kosten für ihre eigene medizinische Versorgung habe die Frau selbst tragen müssen, fordert deswegen nun Schadenersatz.

MRT-Geräte können zur tödlichen Magnet-Falle werden
MRT-Geräte erzeugen ein starkes Magnetfeld. So stark, dass es selbst Rollstühle oder Sauerstofftanks durch den Raum schleudern kann. Deshalb gilt: kein Metall im Raum! Patienten müssen deshalb vor dem Scan in der Regel sämtliches Metall ablegen, auch Ketten, Uhren, Piercings oder Hörgeräte. Das sollte auch für Angehörige wie Keith gelten.
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„Solche Unfälle sind zum Glück selten”, sagt Charles Winterfeldt, Leiter der radiologischen Bildgebung am North Shore University Hospital dem US-Sender CBS News. „Aber wenn sie passieren, sind sie katastrophal.” Radiologin Dr. Payal Sud ergänzt: „Genau deswegen gibt es so strenge Sicherheitsvorgaben” – die laut Adrienne durch die Praxis nicht korrekt eingehalten wurden!
Verwendete Quellen: People, New York Post
































