Sie erwartete ZwillingsbabysSchwangere Amber (33) mit mehr als 60 Stichen getötet – jetzt steht ihr Partner vor Gericht

Ihre ungeborenen Zwillinge werden niemals das Licht der Welt erblicken!
Amber O’Brien (33) ist in der neunten Woche schwanger, als ihr Leben auf grausame Weise endet. Die junge Frau wird tot im Badezimmer einer Wohnung in England gefunden – mit mehr als 60 Stich- und Schnittverletzungen. Jetzt steht ausgerechnet ihr eigener Partner wegen Mordes vor Gericht!
Schwangere Amber O’Brien (33) tot im Badezimmer gefunden
Was muss diese Frau in ihren letzten Minuten bloß durchgemacht haben? Am 19. April machen Polizisten in einem Hochhaus im englischen Manchester eine grausame Entdeckung: Im Badezimmer einer Wohnung im achten Stock liegt die Leiche von Amber O’Brien. Die 33-Jährige ist in der neunten Woche mit Zwillingen schwanger. Doch für sie und ihre ungeborenen Kinder kommt jede Hilfe zu spät.
Wie die britische Daily Mail berichtet, wird die junge Frau nackt und mit einer blauen Plane bedeckt auf dem Badezimmerboden gefunden. Um ihren Körper herum stehen Wasserlachen. Ihr Körper? Übel zugerichtet.
Wie der leitende Staatsanwalt Nigel Power KC bei der Prozesseröffnung erklärt, sei Amber „wiederholt in Hals und Gesicht gestochen worden”.
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Doch vor allem die erschreckende Zahl ihrer Verletzungen zeigt das ganze Ausmaß der grausamen Tat: Mehr als 60 Stich-, Schnitt- und Einstichverletzungen dokumentiert der Rechtsmediziner laut Daily Mail später an Ambers Körper – allein 32 davon im Gesicht und am Hals.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Amber bereits in den frühen Morgenstunden des 18. April getötet wurde.

Partner von Amber O’Brien gesteht Tötung – bestreitet aber Mord
Seit Dienstag (13. Oktober) muss sich Ambers Partner Stephan Garner (31) vor dem Manchester Crown Court verantworten. Der Mann, mit dem sie erst seit rund drei Monaten zusammen war, ist auch der Vater ihrer ungeborenen Zwillinge.
Und der Angeklagte räumt ein, für Ambers Tod verantwortlich zu sein! Garner hat sich des Totschlags schuldig bekannt, bestreitet jedoch den Mordvorwurf. Im Prozess geht es deshalb unter anderem um die Frage, unter welchen Umständen er seine schwangere Partnerin getötet hat.
Laut Staatsanwaltschaft soll der tödlichen Messerattacke ein Streit zwischen den beiden vorausgegangen sein. Doch was der 31-Jährige anschließend getan haben soll, macht den Fall noch erschütternder.

Nach der Bluttat soll der Mann anderthalb Tage Spuren beseitigt haben
Statt Hilfe zu holen, soll Garner versucht haben, die Spuren der Tat verschwinden zu lassen: Wie Staatsanwalt Nigel Power vor Gericht schildert, habe der Angeklagte nach Ambers Tod rund anderthalb Tage damit verbracht, die Wohnung zu reinigen und Beweise zu beseitigen.
Demnach soll er die Tote ausgezogen und ihren Körper gewaschen haben. Außerdem habe er die Wohnung mit Bleichmittel gereinigt, blutverschmierte Kleidung in Säcke gepackt und Ambers Handy zerstört. Sein eigenes Telefon soll er entsorgt haben.
Laut Daily Mail soll Garner zuvor in einem Geschäft Bleichmittel und Scheuerschwämme gekauft haben. Gegenüber einem Verwandten habe er später erklärt, das Badezimmer „aufgeräumt“ zu haben.
Erst am 19. April verschafft sich die Polizei gewaltsam Zugriff zur Wohnung: Zuvor soll Garner seiner Cousine erzählt haben, dass er Amber „zweimal in den Hals gestochen” habe. Währenddessen nehmen die Anwohner laut den Aussagen im Prozess einen überwältigenden Geruch nach Bleichmittel wahr.
Noch am selben Abend wird der 31-Jährige festgenommen.
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Kurz vor ihrem Tod: Wollte Amber ihren Partner verlassen?
Besonders erschütternd sind auch die Details, die im Prozess über Ambers letzte Stunden bekannt werden. In den frühen Morgenstunden des 18. April soll die 33-Jährige ihren Bruder angerufen haben. Ihre Worte: „Ich kann ihn nicht ausstehen, ich bleibe nicht hier.“
Tatsächlich verlässt Amber laut Anklage zunächst die gemeinsame Wohnung. Doch später kehrt sie mit Garner zurück. Wenig später ist sie tot.
Schon zuvor soll es in der Beziehung immer wieder Streit gegeben haben. Ihrem Bruder habe Amber erzählt, dass sie und Garner sich „oft über Kleinigkeiten stritten”, so die Daily Mail. Auch seine Stimmungsschwankungen hätten ihr zu schaffen gemacht. Ein weiterer Streitpunkt war offenbar ihre eigene Wohnung in Middleton. Garner habe gewollt, dass Amber diese aufgibt und dauerhaft zu ihm zieht. Die 33-Jährige habe sich dadurch unter Druck gesetzt gefühlt. Erst drei Wochen vor ihrem Tod war sie in seine Wohnung eingezogen.
Allerdings räumt die Staatsanwaltschaft ein, dass eine Audioaufnahme zeige, wie Amber den Vater ihrer Kinder bedrohe. Die „Reibungen in der Beziehung seien nicht einseitig“ gewesen, so Power.
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„Sie hatte mich bedroht“ – Angeklagter will Kontrolle verloren haben
Garner selbst behauptete laut dem Bericht, Amber habe ihn bedroht. Wie die Daily Mail berichtet, soll seine Verteidigung im Prozess voraussichtlich argumentieren, dass der 31-Jährige während des Streits die Kontrolle über sich verloren habe.
Demnach dürfte Garner behaupten, Amber habe ihn geschlagen und ein Messer in der Hand gehalten, als er die Wohnung verlassen wollte. Außerdem dürfte er vorbringen, Amber habe ihm gesagt, die Schwangerschaft sei beendet worden.
Die Staatsanwaltschaft betont allerdings, dass mögliche Drohungen durch Amber die tödliche Gewalt keinesfalls rechtfertigen würden. Ob die Darstellung des Angeklagten zutrifft, muss das Gericht klären.
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Familie trauert um schwangere Amber: „Unsere Herzen sind gebrochen“
Für Ambers Angehörige ist der Verlust kaum in Worte zu fassen. In einer über die Polizei von Greater Manchester veröffentlichten Erklärung beschreibt ihre Familie die 33-Jährige als warmherzigen Menschen, der anderen stets ein Lächeln ins Gesicht gezaubert habe.
Amber sei eine liebevolle Tochter und Schwester gewesen, die mit ihrer Herzlichkeit und Lebensfreude viele Menschen berührt habe. „Unsere Herzen sind gebrochen“, erklärt die Familie.
Der Mordprozess gegen Stephan Garner soll voraussichtlich sieben Tage dauern. Ein Urteil steht noch aus.
Verwendete Quellen: Daily Mail, Thelawpages.com
































