Grausamer Mordfall vor Gericht Ehefrau (32) zerstückelt – ihr Baby ließ er in der Kälte zurück!

In der Nacht zu Montag entdeckte eine Autofahrerin den grausigen Fund.
An der A4 bei Olpe entdeckten Müllsammler den Kopf der Ehefrau
Alex Talash/dpa

Ein grausamer Fund erschüttert Deutschland!
Erst entdecken Ermittler abgetrennte Hände an einer Autobahn, später tauchen weitere Leichenteile auf. Jetzt steht der Ehemann der getöteten Frau vor Gericht. Er soll die 32-Jährige vor den Augen ihres gemeinsamen Babys ermordet und das kleine Mädchen anschließend bei eisiger Kälte ausgesetzt haben.

Prozess in Bonn: Ehemann soll Frau (32) im Auto ermordet haben

Ein schrecklicher Verdacht steht im Raum! Am Dienstag (13. Oktober) beginnt vor dem Landgericht Bonn der Prozess gegen einen 42-jährigen Mann aus Eritrea. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine eigene Ehefrau getötet, ihre Leiche zerstückelt und die Körperteile an verschiedenen Orten in Deutschland abgelegt zu haben.

Die Tat soll sich am 16. November 2025 ereignet haben. Nach Überzeugung der Anklage erwürgte oder erstickte der Mann seine 32 Jahre alte Ehefrau auf der Rückbank eines Autos. Besonders erschütternd: Auch die gemeinsame, damals gerade einmal drei Monate alte Tochter soll sich während der Tat im Fahrzeug befunden haben.

Mann soll Baby bei zwei Grad in der Dunkelheit ausgesetzt haben

Nach dem mutmaßlichen Mord soll der 42-Jährige mit der Leiche seiner Frau und dem Baby nach Waldsolms in Hessen gefahren sein. Dort habe er seine kleine Tochter in einen Kinderwagen gelegt und in der Nähe eines Klosters zurückgelassen.

Es war bereits dunkel, die Temperaturen lagen bei gerade einmal zwei Grad. Das erst drei Monate alte Mädchen blieb laut Staatsanwaltschaft völlig allein zurück. Glücklicherweise wurde das Baby kurze Zeit später entdeckt – und blieb unverletzt. Gegen den Vater wird deshalb nicht nur wegen Mordes, sondern auch wegen Kindesaussetzung verhandelt.

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Abgetrennte Hände und Kopf an Autobahnen entdeckt

Was anschließend mit der Leiche der 32-Jährigen geschehen sein soll, macht den Fall besonders grausam. Laut Anklage brachte der Ehemann den Körper seiner Frau in ein Waldstück in Rheinland-Pfalz und zerstückelte ihn dort. Anschließend soll er die Leichenteile an verschiedenen Orten abgelegt haben.

Mitte November 2025 werden zunächst zwei abgetrennte Hände an einer Autobahn im Sauerland gefunden. Zwei Wochen später entdecken Ermittler den Körper der Frau in Monreal in Rheinland-Pfalz. Auch der Kopf der Getöteten taucht schließlich auf. Müllsammler finden ihn nahe der Autobahn A4 im nordrhein-westfälischen Kreis Olpe. Die grausamen Entdeckungen sorgen damals bundesweit für Entsetzen.

Mutmaßlicher Mörder aus Äthiopien ausgeliefert

Die getötete 32-Jährige stammte wie ihr Ehemann aus Eritrea und hatte zuletzt in einer kommunalen Flüchtlingsunterkunft in Bonn gelebt.

Der 42-Jährige wurde nach Angaben des Gerichts aus Äthiopien nach Deutschland ausgeliefert. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Nun muss er sich wegen Mordes und Kindesaussetzung vor Gericht verantworten .Warum die Frau sterben musste, ist bislang völlig unklar. Der Prozess soll nun klären, was sich im November 2025 tatsächlich abgespielt hat. (anr)

Verwendete Quelle: dpa