Zwischenfall auf MallorcaWegen Assistenzhund - Busfahrer schmeißt offenbar sehbeeinträchtigte Frau raus!

Busfahrer unterstellt ihr, sie habe gar keine Beeinträchtigung!
Die Deutsche Juliana Miksch will am Montagvormittag (23. Juni) mit dem Bus in Richtung Palma auf der Urlaubsinsel Mallorca fahren. Das berichten lokale Medien. Mit dabei hat sie ihren Assistenzhund Cooper, denn die junge Frau hat offenbar nur ein geringes Sehvermögen. Eigentlich war das Mitnehmen des Hundes noch nie ein Problem. Doch diese Busfahrt wird für die junge Deutsche zum Albtraum.
Tiere seien im Bus nicht erlaubt
„Da ich auf meinen Hund angewiesen bin, muss ich auch mit ihm Bus fahren“, sagt Juliana Miksch der „Mallorca Zeitung”. Sie sei mit ihrem Hund in den Bus gestiegen und habe sich einen freien Platz gesucht. Dann sei auf einmal der Fahrer zu der jungen Deutschen gekommen und habe ihr gesagt, dass sie den Bus verlassen müsse. Der Grund sei Hund Cooper. Denn Tiere seien im Bus nicht erlaubt. Obwohl Juliana dem Fahrer eine Karte zeigt, auf der steht, dass ihr Hund Cooper ein Begleithund ist, habe der Busfahrer darauf beharrt, dass sie das Fahrzeug verlassen muss.
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Laut der „Mallorca Zeitung” hat Juliana die Situation mit dem Handy gefilmt. Darauf sei zu sehen, wie der Busfahrer der jungen Frau nicht glaubt, dass sie eine Beeinträchtigung hat. Eine Mitfahrerin des Busses habe dann auch noch gesagt, dass sie wegen Juliana einen Termin verpasse. Das war der jungen Frau zu viel. „Ich habe geheult, bis die Polizei mir zur Hilfe kam.“
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Eigentlich dürfen Assistenzhunde mitfahren
Das öffentliche Verkehrsunternehmen „TIB” äußert sich auf Anfrage der „Mallorca Zeitung” nicht zu dem Fall. Das Unternehmen habe lediglich auf die allgemeinen Beförderungsregen verwiesen. Dort steht eigentlich geschrieben, dass Menschen mit Sehbeeinträchtigung einen Assistenzhund mitnehmen dürfen. Bleibt also die Frage, warum Juliana und ihr Cooper eiskalt rausgeworfen wurden. (nas)































