Mitten unter den Häusern liegt plötzlich ein riesiger Blauwal. Klingt unglaublich – genau das ist aber in einem Küstendorf in Indonesien passiert.
Der rund zwölf Meter lange Meeressäuger trieb durch die Flut zwischen die Holzpfähle der Stelzenhäuser und blieb dort stecken. Als das Wasser zurückgeht, ist der Wal bereits tot. Und viel zu groß, um ihn zu bergen.
Den Einsatzkräften bleibt nur eine Möglichkeit: Das Tier muss direkt vor Ort in mehrere Teile zersägt werden. Gemeinsam mit Anwohnern transportieren sie die Einzelteile sofort ab, um Gesundheitsrisiken zu verhindern.
Warum der Blauwal so nah an die Küste gelangte, ist unklar. Hinweise auf illegale Jagd oder eine Straftat gibt es laut Polizei nicht. Die Behörden gehen von einem natürlichen Ereignis aus.
Verwendete Quellen: Newsflare