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Meerestiere

Meerestiere leben in allen Ozeanen - klein wie Zooplankton oder groß wie ein Wal. Überfischung und Umweltverschmutzung sind Gefahren für Meerestiere.

Meerestiere picture alliance/dpa/TASS | Valery Sharifulin

Zu den Meerestieren gehören alle Tiere, deren Lebensraum das Meer ist. Ostsee, Nordsee, Atlantik, Pazifik: In allen Meeren kommen verschiedene Arten vor. Die Größe dieser Tiere reicht vom Zooplankton bis hin zum Wal. Auch Pinguine, Robben und Wasserschildkröten gehören dazu, obwohl sie ihren Nachwuchs an Land zur Welt bringen. Jedes Meerestier lebt in einem bestimmten Bereich des Meeres. So gibt es Meerestiere der Tiefe, die ausschließlich mehrere Kilometer unter der Wasseroberfläche leben. Korallen und Schwämme sind festsitzende Tiere, die ihr Leben an einer Stelle des Meeresbodens verbringen. Zu den Gefahren für Meerestiere gehören die Überfischung, die Verschmutzung der Ozeane und die globale Erwärmung.

Welche Meerestiere gibt es?

Biologen unterscheiden im Wasser treibende Tierarten (Zooplankton), aktiv schwimmende Arten (Nekton) und am Boden lebende Arten (Benthon). Vom Zooplankton ernähren sich Fische und andere Meerestiere. Auch Blauwale - die größten Meerestiere der Welt - fressen Zooplankton, das sie mit ihren Barten aus dem Wasser filtern. Wale und Fische gehören zu den Wirbeltieren. Andere Meerestiere besitzen keine Wirbelsäule. Zu diesen Tierarten gehören Weichtiere wie Muscheln oder Gliederfüßler wie Krebse. In Ozeanen kommen zudem unterschiedliche Nesseltiere vor. Hierzu zählen Korallen und Seeanemonen, die auf dem Meeresboden leben. Es gibt sogar Meerestiere, die leuchten. Durch eine chemische Reaktion erzeugen diese Anglerfische Licht, um in der Tiefsee Beutetiere anzulocken. Somit kennt der Mensch zahlreiche Meerestiere, die alle Bereiche der Ozeane besiedeln. Fische, Muscheln und Krebse stehen auf seiner Speisekarte.

Was sind die Gefahren für Meerestiere?

Die Überfischung führt dazu, dass sich die Fischbestände durch natürliche Vermehrung nicht erholen können. Um die Überfischung zu verhindern, hat die EU Fangquoten eingeführt. Diese Quoten legen fest, wie viele Exemplare die Fischereibetriebe von einer bestimmten Fischart in einem bestimmten Gebiet fangen dürfen. Die globale Erwärmung führt dazu, dass Korallenriffe absterben. Diese Riffe sind ihrerseits Lebensraum für andere Meerestiere. Auch die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik stellt eine Bedrohung für Meerestiere dar. Die Tiere können sich im Plastikmüll verfangen und sterben. Auch das Herunterschlucken kann zum Tod führen.