Undefinierbarer Geruch in der KabineAlarm über Afrika! Lufthansa-Jumbo mit 363 Passagieren an Bord muss sofort landen

Plötzlich ändert der Jumbo seinen Kurs.
Eine Lufthansa-Boeing 747-8 ist auf dem Weg von Johannesburg nach Frankfurt, als die Piloten von Flug LH573 in der Nacht zu Freitag ein Notsignal absetzen. Statt nach Deutschland fliegt die Maschine außerplanmäßig Brazzaville in der Republik Kongo an. An Bord: 363 Passagiere und eine 16-köpfige Crew.
Flug LH573 sendet Notsignal: Lufthansa-Jumbo auf dem Weg nach Frankfurt dreht ab
„Lufthansa bestätigt, dass der Flug LH573 vom 6. August von Johannesburg nach Frankfurt heute Nacht (7. August) nach Auftreten eines undefinierbaren Geruchs in der Kabine sicher in Brazzaville (Republik Kongo) zwischengelandet ist“, sagt das Unternehmen exklusiv zu RTL.de.
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Die Maschine sei normal gelandet, alle Menschen an Bord hätten das Flugzeug anschließend sicher und kontrolliert verlassen können. Die wichtigste Nachricht: „Alle 363 Passagiere und die Crew sind wohlauf“, so der Lufthansa-Sprecher. Neben den Fluggästen befinden sich 16 Crewmitglieder an Bord, insgesamt also 379 Menschen.
Piloten senden Notfall Squawk-Code 7700
Während des Fluges setzen die Piloten laut Flugdaten den internationalen Notfallcode 7700 ab. Dieser signalisiert der Flugsicherung eine Not- oder Dringlichkeitslage. Flightradar24 berichtete demnach zunächst von möglicherweise elektrisch bedingtem Rauch in der Kabine. Lufthansa selbst bestätigt Rauch allerdings nicht und spricht gegenüber RTL lediglich von einem „undefinierbaren Geruch“.
Nach der außerplanmäßiges Landung müssen die Passagiere die Nacht natürlich nicht im Terminal verbringen, betont das Unternehmen. Sie werden in Hotels in Brazzaville untergebracht.
Ersatz-Jumbo soll Passagiere nach Frankfurt bringen
Noch im Laufe des Tages will Lufthansa die 363 Passagiere mit einem Ersatzflugzeug nach Frankfurt bringen. Die betroffene Boeing bleibt dagegen vorerst in der Republik Kongo und wird technisch untersucht. „Sicherheit hat für Lufthansa oberste Priorität. Wir bedauern die außergewöhnliche Situation für unsere Gäste und danken unserer Crew für ihr professionelles Handeln“, sagt der Unternehmenssprecher auf RTL-Anfrage.
Verwendete Quellen: Flightradar24, eigene RTL-Recherche



