Großeinsatz bei Pullman CityRätsel um lauten Knall im Harz – selbst die Polizei findet keine Ursache

Was war das für ein Knall?
Rund um die Westernstadt Pullman City im Harz hören mehrere Menschen plötzlich ein lautes, langgezogenes Geräusch. Weil kurz zuvor ein Kleinflugzeug gestartet ist, steht sogar ein möglicher Absturz im Raum. Polizei und Feuerwehr starten eine große Suche – doch am Ende bleibt ein Rätsel.
Flugzeugabsturz im Harz? Lauter Knall lässt Furchtbares befürchten
Der rätselhafte Vorfall ereignet sich am Freitagabend gegen 19.50 Uhr im Bereich von Hasselfelde im Landkreis Harz. Nach Angaben der Polizei nehmen mehrere Menschen in der Nähe des dortigen Flugplatzes einen lauten, langgezogenen Knall wahr. Gleichzeitig bemerken sie, dass ein Baum abbricht.
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Besonders beunruhigend: Auf dem Flugplatz findet zu diesem Zeitpunkt ein Treffen von Kleinflugzeugen statt. Kurz zuvor ist eine Maschine gestartet. Deshalb können die Einsatzkräfte zunächst nicht ausschließen, dass möglicherweise ein Flugzeug abgestürzt ist.

Polizeihubschrauber und Drohne suchen Gebiet bei Pullman City ab
Die Polizei rückt mit Einsatzkräften an, auch ein Polizeihubschrauber wird zur Suche eingesetzt. Die Feuerwehr ist mit sieben Fahrzeugen und insgesamt 25 Kräften vor Ort und lässt zusätzlich eine Drohne aufsteigen. Das Gebiet wird großräumig abgesucht.
Parallel überprüfen die Einsatzkräfte gemeinsam mit dem Betreiber von Pullman City und dem Flugleiter, ob eine Maschine vermisst wird. Hier findet sich allerdings zum Glück auch nicht Rätsels Lösung. Alle Flugzeuge, die zuvor gestartet waren, seien sicher gelandet. Auch der Flugplatz Ballenstedt und der Fluginformationsdienst konnten keine Hinweise auf einen möglichen Absturz liefern, wie das Polizeirevier Harz mitteilt.
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Großeinsatz endet – Ursache für mysteriösen Knall bleibt ungeklärt
Auch die Suche aus der Luft liefert keine Erklärung. Weder der Polizeihubschrauber noch die Drohne der Feuerwehr entdecken Auffälligkeiten oder Hinweise auf einen Absturz.
Gegen 22.15 Uhr beenden die Einsatzkräfte schließlich die Suche. Damit steht fest: Ein Flugzeug wird nicht vermisst. Doch eine entscheidende Frage bleibt offen – was den lauten Knall ausgelöst hat, kann die Polizei auch nach dem Großeinsatz nicht klären.
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Nur einen Tag später verunglückt tatsächlich ein Flugzeug in Hasselfelde
Kurios: Nur einen Tag nach dem rätselhaften Knall kommt es auf dem Flugplatz Hasselfelde tatsächlich zu einem Flugzeugunglück. Am Samstag gegen 12.33 Uhr verunglückt beim Flugfest Wildwest-Fly-In ein Ultraleichtflugzeug vom Typ Ikarus C42 während des Landeanflugs. Die Maschine landet in einer Geländesenke vor der Landebahn.
Der 72 Jahre alte Pilot aus Mecklenburg-Vorpommern gibt gegenüber der Polizei an, dass sein Flugzeug bei Rückenwind vermutlich von einer Windböe nach unten gedrückt worden sei. Er kann die Maschine selbstständig verlassen und bleibt unverletzt. Am Ultraleichtflugzeug entsteht laut Polizei allerdings wirtschaftlicher Totalschaden.
Mit dem mysteriösen Knall vom Vorabend hat dieser Unfall ausdrücklich nichts zu tun. Die Polizei stellt klar: „Mit dem heutigen Unfall steht dieser Einsatz nicht im Zusammenhang.“
Verwendete Quellen: Polizeirevier Harz vom 15.08.2026, Polizeirevier Harz vom 16.08.2026


