Auch deutsches Team betroffenEM-Chaos! Fake-Ausweis stoppt Transport, Mann verhaftet

Ein Polizeieinsatz in Birmingham mit einer Festnahme sorgt bei der Leichtathletik-EM für Verzögerungen. Auch das deutsche Team ist betroffen. Siegerehrungen können nicht wie geplant stattfinden.
Wegen eines Mannes mit einer falschen Akkreditierung ist bei den Leichtathletik-Europameisterschaften der Transport vom Alexander Stadium in die Innenstadt für Fans, Athleten, Mitarbeiter und Medienvertreter am Samstagabend für längere Zeit eingestellt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Press Association erklärte die Polizei zunächst, dass ein Mann wegen des Verdachts auf Betrug festgenommen worden sei. Es seien Bedenken wegen verdächtiger Aktivitäten aufgekommen. Demnach blieb die Person zur Befragung in Gewahrsam.
Auch das deutsche Team war offenbar von den Verzögerungen betroffen. Mehrere geplante Siegerehrungen auf dem Stadiongelände mussten zudem auf Sonntagabend verschoben werden. Die Akkreditierung ist eine Zugangsberechtigung für Sportler, EM-Mitarbeiter, Offizielle und Medienvertreter.
Die Organisatoren der Leichtathletik-EM teilten inzwischen mit, dass der Transport wieder normal laufe. Am Abend zuvor hatten sich außerhalb des Stadions lange Menschenschlangen an den Haltestellen für Shuttlebusse in Richtung Innenstadt gebildet. Mehr als 20.000 Zuschauer hatten die Veranstaltung besucht. Erst gegen Mitternacht und nach rund eineinhalbstündiger Wartezeit durften wieder Busse Richtung Innenstadt fahren.
„Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Zuschauer, Athleten, Mitarbeiter sowie aller weiteren Beteiligten an den Meisterschaften werden für uns stets oberste Priorität haben“, hieß es von den Veranstaltern.
Verwendete Quellen: ses/dpa


