Wo ist die kleine Alahia?Horror-Tat in Kolumbien! Schwangerer (†21) wird das Baby aus dem Bauch geschnitten 

María Camila Potosí
Die schwangere María Camila Potosí wurde brutal ermordet
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Ein Verbrechen, das an Grausamkeit kaum zu überbieten ist, erschüttert Kolumbien!
María Camila Potosí, hochschwanger im achten Monat, verabredet sich zu einem scheinbar harmlosen Treffen – und kommt nie wieder nach Hause. Wenige Tage später wird ihre Leiche brutal ermordet gefunden. Das ungeborene Kind: aus dem Bauch geschnitten. Während die junge Mutter beerdigt wurde, läuft eine fieberhafte Jagd nach den Mördern und dem Kind.

Was ist mit María Camila Potosí passiert?

Am 16. Juli wurde María Camila Potosí in Polvorines, einem Stadtteil der südwestkolumbianischen Metropole Cali, zuletzt lebend gesehen. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen laut Diaro del Sur, wie die 21-Jährige auf dem Rücksitz eines Motorrads mitfährt. Am Steuer: eine Frau, die Potosí nach Angaben der Familie erst vor Kurzem in einem Zentrum für werdende Mütter kennengelernt hatte.

Nach Aussagen ihrer Angehörigen befand sich María an diesem Tag im Haus der Familie ihres Freundes, als sie einen Anruf erhielt. Sie habe der Familie erzählt, sie werde mit der bekannten Frau Geschenke für ihr Baby abholen. Außerdem soll sie an diesem Tag einen Termin bei ihrer Frauenärztin gehabt haben. Doch zu diesem Termin erschien sie nicht. Als der Vater des Kindes sie dort abholen wollte, fand er sie nicht, berichtet ihre Schwester Juliana Meneses. Zunächst habe die Familie angenommen, María lasse sich vielleicht noch die Nägel machen – doch kurze Zeit später wuchs die Sorge.

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Vier Tage nach ihrem Verschwinden wurde die Leiche der jungen Frau in einem Gebiet in der Nähe der Ortschaft La Buitrera südlich von Cali gefunden. Ersten gerichtsmedizinischen Berichten zufolge war sie in Decken gewickelt und wies zahlreiche Stichwunden auf. Noch schockierender: Das ungeborene Kind, ein Mädchen, wurde aus dem Bauch der Schwangeren geschnitten. Von dem Baby fehlt aktuell jede Spur.

Die Tat löste landesweit Entsetzen aus. Bürgermeister Alejandro Eder hat eine Belohnung von 200 Millionen kolumbianischen Pesos (umgerechnet rund 55.000 Euro) für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter und zum Auffinden des Babys führen.

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Eine Familie zwischen Trauer und Hoffnung

Die Frau, die nach den Videoaufnahmen das Motorrad fuhr, geriet schnell ins Visier der Ermittler. Sie wurde festgenommen und verhört, anschließend jedoch wieder freigelassen. Nach Medienberichten soll sie sich in Widersprüche darüber verstrickt haben, wo genau sie María Camila Potosí abgesetzt habe.

Eine weitere Spur lieferte der Ex-Freund Carlos Rincón dieser Frau. In einem Video auf sozialen Medien und gegenüber Medien erklärt er, seine frühere Partnerin habe bereits mehrfach Schwangerschaften vorgetäuscht und einmal behauptet, ein Kind verloren zu haben. Zuletzt habe sie ihm im Januar erzählt, dass sie schwanger sei. „Ich habe mich über (ihre) Schwangerschaft gefreut“, sagte Carlos. Er beteuert, mit der Tat nichts zu tun zu haben. Rincón berichtet zudem, dass die Frau in der Nacht des Verschwindens von Potosí nicht nach Hause zurückgekehrt sei.

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Ob ein unerfüllter Kinderwunsch das Motiv für diese bestialische Tat war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der zuständige Kommandeur der Cali-Polizei, General Herbert Benavídez, erklärte zudem, dass möglicherweise mehr als vier Personen an Entführung und Mord beteiligt gewesen sein könnten.

Eine Familie zwischen Trauer und Hoffnung

María Camila Potosí wurde inzwischen beerdigt. Ihre Familie beschreibt sie als „einfaches, fröhliches, hilfsbereites und sehr bescheidenes Mädchen“. Besonders schmerzlich: Die junge Frau hatte ihr Baby bereits liebevoll in ihr Leben eingeplant. Das Mädchen sollte Alahia heißen und am 12. August zur Welt kommen. Wo sich das Baby befindet und ob es die grausame Tat überlebt hat, ist bisher nicht bekannt. Für die Familie ist die Ungewissheit kaum zu ertragen.

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Marías Mutter, Alba Gomez, wandte sich in kolumbianischen Medien mit einem eindringlichen Appell an die Öffentlichkeit – und an die Täter. Sie hofft, dass ihre Enkelin noch lebt: „Das Einzige, was ich mit diesem Appell und mit dem hoffnungsvollen Glauben, dass mein Baby lebt, bitte, ist, dass sie gefunden wird“, sagt sie. An die Person oder Personen, die das Kind in ihrer Gewalt haben, richtet sie die Bitte: Sie mögen in sich gehen und ihr das Baby zurückbringen.

Verwendete Quellen: Bild, News24, Diaro del Sur