Ehefrau zu Tode missbraucht Mutmaßlicher Vergewaltiger schreibt Tochter: „Mama lebt in dir“

Gegen den Ehemann einer in Oberösterreich gestorbenen Frau stehen schwerste Vorwürfe im Raum.
Er soll gemeinsam mit andern Männern seine eigene Ehefrau zu Tode vergewaltigt haben. Jetzt berichtet die Kronen Zeitung über Briefe des Verdächtigen aus der Untersuchungshaft. Darin schreibt der 51-Jährige ausgerechnet seiner Tochter, wie sehr er deren Mutter vermisse.
Briefe aus der Untersuchungshaft
„Ich muss es einfach sagen: Mama ist meine Traumfrau und ich liebe sie über alles.“ Es sind Worte, die angesichts der Vorwürfe gegen den Verfasser verstören. Nach einem Bericht der österreichischen Kronen Zeitung soll der 51-jährige Ehemann mehrere Briefe aus seiner Gefängniszelle an seine jugendliche Tochter geschickt haben. Gegen den Mann wird nach dem Tod seiner Frau wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge ermittelt.
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Ehemann schreibt seiner Tochter „Mama lebt in dir“
Die Kronen Zeitung, der nach eigenen Angaben mehrere Briefe vorliegen, zitiert ausführlich daraus. Darin wechseln sich Alltägliches und Trauerbekundungen ab. Der Verdächtige erkundigt sich etwa nach dem Wasser im heimischen Pool und beklagt das Essen im Gefängnis. Dann geht es um seine verstorbene Frau. Er sei traurig, dass er seine Tochter bei der Beerdigung ihrer Mutter nicht trösten könne. An anderer Stelle schreibt er: „Wenn ich dich sehe, sehe ich Mama. Sie lebt in dir bzw. uns weiter. Wir werden sie nicht vergessen.“ Auch versichert er seiner Tochter, er habe ihre Mutter „über alles geliebt“.
Schwere Vorwürfe nach Tod der Ehefrau
Der Hintergrund des Falls ist erschütternd. Ende Juni stirbt die Frau des Verdächtigen in ihrem Haus in Marchtrenk bei Wels. Eine Obduktion ergibt massive Verletzungen im Genital- und Bauchbereich. Ihr Ehemann spricht von einem Unfall bei sexuellen Handlungen. Seit Juli sitzt er in Untersuchungshaft.
Später stoßen Ermittler auf Nachrichten, die ein anderes Bild zeichnen. Laut Kronen Zeitung sollen Chats darauf hindeuten, dass der Ehemann seine Frau betäubte und einem anderen Mann für sexuelle Übergriffe überließ. Die Zeitung berichtet zudem über Nachrichten aus der Todesnacht, in denen die Männer den mutmaßlichen Missbrauch besprochen haben sollen. Auch ein zweiter Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Wels bestätigte bereits, dass gegen ihn ermittelt wird.
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Nachbarn bemerkten offenbar nichts
Wie wenig das Umfeld offenbar von den Vorgängen mitbekam, zeigen Aussagen aus der Nachbarschaft. Gegenüber der Kronen Zeitung berichtete ein direkter Nachbar, die Familie habe völlig unauffällig gewirkt. Selbst in der Todesnacht habe er bis 23.30 Uhr im Garten gesessen und nichts Verdächtiges wahrgenommen. Für die Ermittler dürfte vor allem die Auswertung der sichergestellten Handys weiter eine zentrale Rolle spielen. Laut Kronen Zeitung finden sich darin zahlreiche Nachrichten über mutmaßliche frühere Übergriffe.
Verwendete Quellen: Kronen Zeitung
































