Die detaillierte StreichlisteKik gibt weitere Standorte auf – diese Filialen schließen jetzt!

Die Streichliste bei Kik wird länger!
Weitere Standorte sind jetzt offiziell von Schließungen betroffen, insgesamt will der Textildiscounter 2026 rund 150 Geschäfte in Deutschland aufgeben. Wir zeigen, welche Kik-Filialen bislang bestätigt sind und warum das Unternehmen sein Filialnetz verkleinert.
Diese Kik-Filialen sind jetzt von der Schließung betroffen
Die nächsten Standorte stehen fest. Schon seit Monaten ist bekannt, dass der Textildiscounter Kik sein Filialnetz in Deutschland deutlich verkleinert. Nun gibt es weitere Gewissheit. Sieben zusätzliche Standorte sind nach Informationen des Münchner Merkur inzwischen bekannt. Teilweise bestätigte Kik das Aus auf Anfrage selbst.
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Neu auf der Streichliste stehen demnach Wutöschingen, Wassenberg, Magdeburg, Mengen, Forst, Dassel und Pfullendorf. Für einige dieser Geschäfte läuft der Countdown bereits. Die Filiale in Wassenberg sollte beispielsweise am 14. September letztmals öffnen, in Wutöschingen ist der 18. September als letzter Verkaufstag vorgesehen.
Eine vollständige Übersicht aller rund 150 Schließungen veröffentlicht Kik bislang nicht. Die folgenden Listen umfassen deshalb die Standorte, deren Aus bereits öffentlich bekannt oder bestätigt ist. Die Listen sind nicht unbedingt vollständig, weitere Standorte könnten noch öffentlich werden.
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Baden-Württemberg
Bopfingen – geschlossen im 1. Quartal
Mengen – Schließung zum 16. Oktober
Östringen – geschlossen im 1. Quartal
Pfullendorf – Schließung im November
Rottenburg – geschlossen zum 31. März
Stuttgart, eine Filiale – geschlossen im 1. Quartal
Wutöschingen – Schließung zum 18. September
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Bayern
Bad Windsheim – geschlossen
Burgthann – geschlossen im 1. Quartal
Freyung – geschlossen im 1. Quartal
München-Aubing – geschlossen zum 12. September
Peißenberg – geschlossen im 1. Quartal
Schongau – geschlossen im Januar
Schweinfurt – geschlossen zum 11. Februar
Uffenheim – geschlossen zum 14. März
Wunsiedel – geschlossen im 1. Quartal
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Berlin
Berlin, zwei Filialen – geschlossen im 1. Quartal
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Brandenburg
Brandenburg an der Havel – geschlossen zum 16. Juli
Doberlug-Kirchhain – geschlossen im 1. Quartal
Forst – Schließung zum 28. November
Lübbenau – geschlossen im 1. Quartal
Potsdam-Babelsberg – Schließung zum 31. Dezember
Vetschau – geschlossen
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Hamburg
Hamburg-Bramfeld – geschlossen im 1. Quartal
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Hessen
Bad Soden-Salmünster – geschlossen zum 18. April
Bad Wildungen Innenstadt – geschlossen im 1. Quartal
Dreieich-Sprendlingen – geschlossen im 1. Quartal
Frankfurt, eine Filiale – geschlossen im 1. Quartal
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Mecklenburg-Vorpommern
Altentreptow – geschlossen im 1. Quartal
Hagenow – geschlossen im 1. Quartal
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Niedersachsen
Bergen – geschlossen im 1. Quartal
Dassel – Schließung zum 28. November
Dörpen – geschlossen im 1. Quartal
Emsbüren – geschlossen im 1. Quartal
Gieboldehausen – geschlossen
Nordenham Innenstadt – geschlossen im 1. Quartal
Pattensen – geschlossen im 1. Quartal
Salzgitter – geschlossen zum 12. März
Twistringen – geschlossen zum 14. März
Vechta – geschlossen zum 5. August
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Nordrhein-Westfalen
Essen, eine Filiale – geschlossen im 1. Quartal
Hamm, zwei Filialen – geschlossen zum 27. August beziehungsweise Schließung im Oktober
Marl – geschlossen im 1. Quartal
Ochtrup – geschlossen im 1. Quartal
Radevormwald – geschlossen
Troisdorf Mitte – geschlossen im 1. Quartal
Wassenberg – Schließung zum 14. September
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Sachsen
Dresden, eine Filiale – geschlossen im 1. Quartal
Falkenstein – geschlossen im 1. Quartal
Gröditz – Schließung zum 17. September
Seiffen – geschlossen im 1. Quartal
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Sachsen-Anhalt
Dessau – geschlossen im 1. Quartal
Halle Südstadt – geschlossen im 1. Quartal
Magdeburg, eine Filiale – geschlossen zum 3. September
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Schleswig-Holstein
Preetz – geschlossen zum 21. März
Büdelsdorf – geschlossen zum 13. April
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland – und diese in Thüringen
Hildburghausen – geschlossen zum 16. Mai
Meiningen – geschlossen im 1. Quartal
„Wir haben zu dicht expandiert. Das bauen wir zurück“
Hinter den Kik-Schließungen steckt nach Angaben des Unternehmens vor allem eine Korrektur der früheren Expansionsstrategie. Geschäftsführer und Finanzvorstand Christian Kümmel erklärte bereits Ende März: „Wir trimmen unser Portfolio auf Profitabilität.“
In der Vergangenheit habe Kik sein Netz teilweise zu eng geknüpft. „Die Formel ‚Wir machen fünf neue Filialen auf und haben fünfmal so viele Kunden‘ ist nicht 100-prozentig aufgegangen“, sagte Kümmel. Mancherorts liegen Geschäfte weniger als einen Kilometer auseinander. Sein Fazit fällt deshalb deutlich aus: „Wir haben zu dicht expandiert. Das bauen wir zurück.“ Europaweit sollen 300 Geschäfte schließen, während 75 neue hinzukommen.
Kündigungen seien nicht geplant, hieß es im März. Betroffene Beschäftigte sollen nach Möglichkeit in anderen Filialen weiterarbeiten oder eine andere Lösung angeboten bekommen. Kik beschäftigt rund 32.000 Menschen, davon etwa 19.000 in Deutschland.
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„Kunde ist König” erzielte einen Umsatz in Milliardenhöhe
Kik gibt es seit 1994. Der Name steht für „Kunde ist König“. Aus dem deutschen Textildiscounter entwickelte sich in gut drei Jahrzehnten ein Unternehmen mit Geschäften in 14 europäischen Ländern. 2024 erzielte Kik nach Unternehmensangaben einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro.
Am grundsätzlichen Geschäftsmodell will die Kette trotz der Schließungen festhalten. Rund 60 Prozent des Sortiments bestehen aus Textilien, dazu kommen unter anderem Haushaltswaren und Deko.
Verwendete Quellen: Merkur, DPA

































