Während ihrer Prüfung zur RettungsschwimmerinTeenager (15) beim Schwimmen von „Schatten” attackiert – doch ein Hai ist es nicht

Schockmoment im Wasser!
Teenagerin Phoebe Beltran (15) ist in Kalifornien gerade für ihre Prüfung zur Rettungsschwimmerin im Wasser, als sie plötzlich höllische Schmerzen hat. Sie spürt Bisse in den rechten Arm. Voller Panik vor einem Hai-Angriff schreit sie um Hilfe und schlägt um sich, bis das Tier sie loslässt. Doch ein HAI war das laut Ärzten nicht.
Mit diesem Tier hat niemand gerechnet
Während des Angriffs am 30. März hat sich die 15-Jährige nach eigenen Angaben nur etwa acht Meter vom Land entfernt befunden. Im Interview mit CNN erzählt Phoebe von dem Angriff. Als sie den ersten Biss gemerkt habe, sei sie unter Wasser getaucht. Vor Schmerzen habe sie um sich gestrampelt und versucht, ihren Angreifer zu sehen. Aber Fehlanzeige! Sie habe nur einen großen Schatten erkannt. In diesem Moment sei für sie klar gewesen: Das muss ein Hai sein!
Phoebes Gedanken seien gerast, die Angst riesig gewesen. „Bitte, beiß mir nicht den Arm ab. Bitte sei kein Hai! Bitte töte mich nicht. Bitte lass es mich nicht bereuen, dass ich das hier gemacht habe“ erinnert sich die Schülerin bei CNN an den Moment. Sie habe geschrien und sei um ihr Leben geschwommen. Zum Glück sei sie ja nicht weit vom Sand entfernt gewesen und habe sich selbst retten können, als das Tier endlich losgelassen habe. An Land seien ihr dann direkt Menschen zur Hilfe gekommen und hätten einen Notarzt gerufen. Die Ärzte im Krankenhaus hätten ihr dann erst mal erklärt, was sie da angegriffen haben muss: ein Seelöwe!
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„Ich wurde schon von einem Stachelrochen gestochen, von Krabben gezwickt und von kleinen Fischen gebissen“, sagt Phoebe, „aber ein Seelöwe?“ Das habe sie noch nie erlebt. Neben ein paar tiefen Wunden und blauen Flecken sei sie mit einem großen Schrecken davon gekommen und geht laut NBC auch schon wieder in die Schule. Die Angst sitze trotzdem tief, so die 15-Jährige.
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So ein skurriler Angriff auf Menschen durch Seelöwen ist nicht nur für Phoebe neu. Auch am Strand selbst ist die Verwirrung nach dem Unglück groß. „In meinen 25 Dienstjahren habe ich noch nie von so etwas gehört“, sagt Gonzalo Medina von der Feuerwehr Long Beach. Der Grund für den Angriff sei immer noch ein Rätsel. Seelöwen würden in Long Beach zwar häufiger gesehen werden, Angriffe seien aber extrem selten, so Medina. Es könnee sein, dass das Tier durch giftige Algen krank geworden sei und deshalb aggressives Verhalten zeige. Das könne jetzt aber nicht mehr nachgewiesen werden, weil das Tier nach dem Angriff weggeschwommen sei.
Eine gute Nachricht gibt es aber: Trotz der Verletzungen durch die Begegnung mit dem Seelöwen soll Phoebe fest entschlossen sein, wieder ins Wasser zu gehen und ihre Prüfung bei den Rettungsschwimmern zu wiederholen. (cau)
































