Gruselige Details bekanntMonatelang unentdeckt! Familie lebte mit der Leiche ihrer Ehefrau und Mutter

Die Carabinieri ermitteln. (Symbolbild)
Die Carabinieri ermitteln zu den Hinergründen. (Symbolbild)
Alessandro Fucarini/IPA via ZUMA Press/dpa

Bekleidet und mit einem Laken bedeckt, lag sie im Bett!
In einer italienischen Kleinstadt verliert eine Schweizerin ihr Leben, doch weder ihr Sohn noch ihr Ehemann alarmieren die Behörden. Mehr als zwei Monate verweilt der Leichnam in dem Haus – bis jetzt.

Frau lag wohl über zwei Monate tot in Bett

In der Kleinstadt Troviggiano di Cingoli in der Provinz Macerata entdecken Einsatzkräfte die Leiche einer 65 Jahre alten Frau in einem Wohnhaus. Sie liegt bekleidet und mit einem Laken bedeckt in ihrem Bett. Wie die italienische Zeitung Il Resto del Carlino berichtet, war die gebürtige Schweizerin bereits seit längerer Zeit tot – wohl mehr als zwei Monate.

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Der Meldung zufolge kam der Einsatz Mitte Juni ins Rollen, nachdem sich das psychiatrische Gesundheitszentrum der Stadt Sorgen um den behinderten Sohn der Familie gemacht hatte. Der Mann, der dort betreut wurde, war längere Zeit nicht zu vereinbarten Terminen erschienen. Gleichzeitig hatten Nachbarn gemeldet, die Frau seit Wochen nicht mehr gesehen zu haben.

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Todesursache unklar – keine Hinweise auf Verbrechen

Während dieser Zeit sollen ihr 74-jähriger Ehemann und ihr 43-jähriger Sohn weiterhin in dem Haus gelebt haben. Warum der Tod der Frau offenbar so lange nicht gemeldet wurde, ist derzeit noch unklar. Nach Angaben der italienischen Zeitung sollen beide Männer in einer schwierigen persönlichen Situation leben. Die Staatsanwaltschaft hat deshalb die Bestellung eines gesetzlichen Betreuers beantragt.

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Hinweise auf ein Gewaltverbrechen haben die Ermittler bislang nicht gefunden. Nach bisherigem Stand gehen sie von einem natürlichen Tod aus. Die 65-Jährige stammte ursprünglich aus der Schweiz und lebte seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Italien.

Verwendete Quellen: il Resto del Carlino, Blick