Polizei nimmt 53 Jahre alten Cold Case unter die Lupe Isolde (13) verschwindet nach Kirmes spurlos! Wurde das Mädchen getötet?

Was ist mit Isolde Becker passiert?
Die 13-Jährige aus Windeck (NRW) wird am 20. Mai 1973 zuletzt lebend gesehen. Damals besucht das Mädchen die Maikirmes in Windeck-Dattenfeld. Die 13-Jährige soll an dem Vormittag die meiste Zeit am Autoscooter verbracht haben. Dann verliert sich ihre Spur.
Isolde Becker kehrt von der Kirmes nie nach Hause zurück
Wie die Bonner Polizei berichtet, wird Isolde zwischen 10.30 Uhr und 13.30 Uhr noch von Zeugen auf dem Festgelände beobachtet. Dann muss dem Mädchen etwas zugestoßen sein, denn es kehrt nicht mehr nach Hause zurück.
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Angehörige melden Isolde einen Tag später auf einer Polizeiwache im Rhein-Sieg-Kreis als vermisst. Doch die Ermittlungen in dem Fall laufen damals ins Leere. Die Schülerin bleibt verschwunden. „Bis heute ist von der Vermissten kein weiteres Lebenszeichen bekannt“, heißt es im Fahndungsaufruf der nordrhein-westfälischen Polizei.
Wurde die 13-Jährige Opfer eines Verbrechens?
Die Ermittler befürchten, dass Isolde damals getötet wurde. „Aufgrund der Gesamtumstände muss davon ausgegangen werden, dass Isolde Becker nicht mehr lebt und möglicherweise einem Kapitalverbrechen zum Opfer gefallen ist“, so die Polizei.
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Eine Cold Case-Einheit nimmt sich den Fall jetzt noch einmal vor und hofft auf Zeugen, die sich an Isolde Becker erinnern können. Die Ermittler fragen: „Wer war damals mit der 13-Jährigen befreundet oder ging mit ihr zur Schule?“ Die Ermittler interessieren sich außerdem für Details rund um die Kirmes 1973.
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Polizei sucht nach Zeugen im Cold Case Isolde Becker
Wer sich an die Veranstaltung erinnern kann oder sogar Fotos rund um den Autoscooter gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Auch Schausteller von damals, die sich noch erinnern können oder alte Unterlagen haben, könnten wichtige Informationen für die Ermittler haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail (KK11.Bonn@polizei.nrw.de) entgegen.
Verwendete Quellen: Polizei Bonn, Polizei NRW


