„Ich hatte schon so ein Gefühl” Domenico (2) stirbt nach Fehler bei Herztransplantation – sein Vater hatte eine dunkle Vorahnung

Bislang hatte er geschwiegen, nun platzt die ganze Wut aus ihm heraus!
Antonio Caliendo (39) hat seinen Sohn verloren, nachdem Ärzte seinem Domenico ein Spenderherz eingesetzt hatten, das beim Transport schwer beschädigt worden war. In einem Interview offenbart der Vater nun zum ersten Mal, wie er das Drama um den Zweijährigen erlebt hat.
Vater von totem Domenico: Ich bin wütend!
Seit Wochen sorgt der Fall des kleinen Domencio für Schlagzeile – weit über Italien hinaus. Der Junge war 2023 mit einem Herzfehler zur Welt gekommen. Kurz vor Weihnachten fand man endlich ein Spenderherz für ihn. Doch beim Transport wurde das Organ falsch gekühlt und somit beschädigt. Fatal: Ärzte setzten es dennoch in den kleinen Körper ein. Bis zu seinem Tod wurde der Junge von Maschinen am Leben gehalten.
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Während sich Domenicos Mutter nach dem Tod ihres Jungen bereits an die Öffentlichkeit gewandt hatte, war sein Vater bislang still geblieben. „Weil ich sehr wütend bin”, sagt Antonio jetzt dem Corriere della Sera. „Und damit hält meine Frau Patrizia mich lieber von Journalisten fern, damit ich nicht explodiere.” Doch nun bricht er sein Schweigen.

„Diese Geschichte fing schlecht an und endete noch schlimmer”, sagt Antonio. „Ich bin krank, ich kann nicht einmal mehr arbeiten gehen; ich bin Maurer. Ich bin krank, seit Domenico ins Monaldi-Krankenhaus eingeliefert wurde.” Das Krankenhaus in Neapel, das am vergangenen Samstag (21. Februar) mitteilte, dass der Junge „infolge einer plötzlichen und irreversiblen Verschlechterung seines klinischen Zustands” gestorben war.
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Für den Vater beginnt der eine Albtraum kurz vor Weihnachten mit einem anderen – am Abend auf den 23. Dezember, wie er berichtet. „Genau an diesem Morgen ist mein Vater Antonio gestorben. Und ein paar Stunden später erfuhren wir von der schweren Krankheit meines Sohnes.” Antonio erinnert sich: „Innerhalb von 24 Stunden brach meine Welt zusammen.” Doch die riesige Trauer wird von größter Wut begleitet.
„Ich hatte gehofft, er (Domenico, Anm. d. Red.) würde ein friedliches, gesundes Leben ohne Probleme führen, doch stattdessen....”, sagt sein Vater.
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Antonio macht Teilen des medizinischen Personals, das an dem Eingriff beteiligt war, Vorwürfe. „Ich hatte schon so ein Gefühl, dass das kein gutes Ende nehmen würde”, sagt er und spricht von unglaublichen Fotos, die er gesehen habe, ohne darauf näher einzugehen. „Aber die Leute, die von Neapel nach Bozen fuhren, um das Herz mit diesem Kühlschrank abzuholen, waren völlig verrückt.”
Bereits am Abend vor dem Eingriff habe er ein merkwürdiges Gefühl gehabt. Zu einem Freund habe er gesagt: „Lello, ich späre etwas Seltsames in mir, komm, ich nehme meinen Sohn mit nach Hause!” Nur der Freund habe ihn überreden können, seinen Jungen im Krankenhaus zu lassen.
Wie Rai News berichtet, ermittelt in dem Fall die Staatsanwaltschaft. Ein Anwalt vertritt die Familie.
Verwendete Quellen: Corriere della Sera, Rai News, dpa































