„Wir haben ihn”Dramatische Rettungsaktion im Iran – US-Soldat nach Abschuss gerettet

F-35
Der vermisste Soldat des abgeschossenen Kampfflugzeugs wurde gerettet! (Archivbild)
lf pat, Tsafrir Abayov/AP/dpa, Tsafrir Abayov

Er ist in Sicherheit!
US-Spezialeinheiten befreien ein vermisstes Besatzungsmitglied eines abgeschossenen Kampfjets. Präsident Donald Trump spricht von einer der gewagtesten Rettungsaktionen in der Geschichte des US-Militärs. Der Soldat wurde bei der Operation verletzt.

Soldat ist verletzt, aber wohlauf

Das zweite Besatzungsmitglied des über dem Iran abgeschossenen Kampfjets ist laut US-Präsident Donald Trump gerettet und in Sicherheit. „Wir haben ihn”, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social in Großbuchstaben. Es sei eine der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen des US-Militärs in der Geschichte der USA gewesen.

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Dutzende Kampfflugzeuge waren demnach im Einsatz. Der Soldat sei verletzt worden, aber es werde ihm gut gehen, schrieb Trump. Der Pilot des am Freitag abgeschossenen Kampfjets war laut übereinstimmenden Medienberichten bereits zuvor gerettet worden.

Der arabische Sender Al Jazeera zitierte einen US-Beamten, wonach es bei dem nächtlichen Rettungseinsatz des zweiten Besatzungsmitglieds zu einem „heftigen Feuergefecht” gekommen sei. Die den Revolutionsgarden nahestehende iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte von Luftangriffen in dem Gebiet berichtet, in dem sich der Vermisste befunden habe.

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Trump: „Er war nie wirklich allein

Trump beschrieb den Einsatz mit dramatischen Worten: Der US-Soldat sei von „unseren Feinden gejagt worden”, sie seien ihm stündlich näher gekommen. „Doch er war nie wirklich allein”, schrieb Trump weiter. Die Militärführung hätte seinen Standort in den Bergen „rund um die Uhr” überwacht und seine Rettung akribisch geplant.

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Hätte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst gefunden, hätte Teheran dies nach Einschätzung von Experten als Druckmittel nutzen können. Iranische Medien hatten von hohen Geldsummen berichtet, die für die Ergreifung des US-Soldaten versprochen worden sein sollen. (dpa/ajo)

Verwendete Quellen: dpa