Sternschnuppen im April, Frost im MaiHolt die Sonnenbrillen raus! Wie lang wir diesmal das Frühlingsgefühl genießen dürfen

Müssen wir Mitte Mai noch einmal zittern?
Der sonnige Frühling ist deutschlandweit zurück. Die Temperaturen steigen schrittweise an. In den kommenden Tagen klettert das Thermometer auf bis zu 23 Grad. Doch ganz abschreiben sollten wir den Nachtfrost definitiv noch nicht – selbst im Wonnemonat Mai. Schon ab Sonntag (26. April) bekommen die Frühlingsgefühle den ersten leichten Dämpfer. Es wird wechselhaft und ein wenig kühler – mit Höchstwerten von 10 bis 15 Grad im Norden und Osten und 16 bis 21 Grad im Süden und Westen.
Vorerst thront Hoch „Uli” mit viel Sonne
Ab Dienstag (28. April) kündigt der Deutsche Wetterdienst Regenschauer an. Doch erstmal scheint noch viel und lange die Sonne – so lauten die Wetterprognosen. Hoch „Uli” hat das Zepter mit seinem Zentrum über Island übernommen und ist weit entfernt, streckt seine Fühler aber bis zu uns aus. Nur wenige Regionen sind zäh von Nebel oder Hochnebel bedeckt. Mehrheitlich überwiegen die Sonnenstunden. Zum Wochenende erwarten uns gebietsweise dann mehr Wolken. Ab wann genau das wechselhaftere Wetter mit Regenschauern kommt – da sind sich die Wetterdienste nicht ganz einig. Einige Computer geben Grund zur Hoffnung und lassen es bis über den Monatswechsel hinaus überwiegend trocken weitergehen.
Beste Bedingungen für Sternschnuppen-Fans
In diesen Tagen und Nächten werden Wünsche wahr. Denn tagsüber sorgt der aktuell noch wolkenarme Himmel für zufriedene Gesichter bei Sonnenanbetern. Nachts kommen die Hobbyastronomen unter uns auf ihre Kosten. In der Nacht zum Donnerstag (23. April) sind besonders viele Sternschnuppen zu sehen – die sogenannten Lyriden. Einzig von den Küsten her könnte der Seenebel schonmal aufdringlicher sein. Bei den Temperaturen gilt: Im Nebel bleibt es milder, aber unter klarem Himmel geben weiterhin Frost und Bodenfrost häufig den Ton an.
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Kommt bald die Spätwinter-Kälte?
Nicht nur bei uns ist es vor allem nachts aprilfrisch bis gesäßkalt. Im Norden Europas lässt sich sogar der Spätwinter nieder. Ab der Nacht zum Sonntag (26. April) sind in Skandinavien Tiefstwerte bis minus 5 Grad möglich. Damit ist die Kaltluft gar nicht allzu weit von uns entfernt. Aber wie lange könnte es in Deutschland noch richtig frostig werden? Eine Frage, die der Blick auf die Wetteraufzeichnungen der letzten Jahrzehnte beantworten kann. Selbst im Mai verzeichneten einige Berge in der Vergangenheit zweistellige Minusgrade, also strengen Frost. Generell nimmt die Gefahr von nächtlichem Frost aber im zweiten und dritten Maidrittel sukzessive ab.
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UV-Belastung und Pollen – darauf sollten wir achten
Auch wenn es hier und da Nebel gibt, scheint bei den meisten von uns die Sonne und die hat richtig Power. Die UV-Belastung ist in mittleren bis hohen Bereichen angesiedelt. Bedeutet: Sonnenbrandgefahr! Sonnenschutzkleidung und Cremes mit entsprechend hohem Lichtschutzfaktor sind in diesen Tagen ein Muss.

Und auch die Allergiker unter uns sollten gut vorbereitet sein. Während die Birkenpollen im Westen und Südwesten bereits an Einfluss verlieren, erstarken jetzt die Gräserpollen. Damit ist die Natur gut ein bis zwei Wochen voraus – im Vergleich zu anderen Jahren.
Verwendete Quelle: Deutscher Wetterdienst









