Blutgerinnsel durch Antibaby-Pille?Alle dachten, Áine (19) habe nur einen Kater – wenig später ist sie tot

Áine mit ihrer Mutter Kerry
Áine mit ihrer Mutter Kerry (Archivbild)
Facebook/aine.hurst.90

Sie wachte einfach nicht mehr auf.
Áine (19) liebt es, zu feiern. Mama Kerry gibt ihrem Mädchen eine simple Kopfschmerztablette gegen den vermeintlichen Hangover, nachdem sie am Abend vorher mit ihren Freundinnen ausgegangen ist. Zwei Tage später ist die junge Frau tot.

Während die Mutter einen Krankenwagen ruft, wird Áine bewusstlos

„Es ging alles so schnell. In einem Moment dachten wir noch, sie hätte einen Kater, im nächsten war sie bewusstlos“, erzählt Mama Kerry Hurst der britischen Sun. Ihre 19-jährige Tochter Áine wacht morgens mit Kopfschmerzen auf. Der Abend vorher soll feuchtfröhlich gewesen sein. Niemand macht sich Gedanken, dass etwas Ernstes hinter den Schmerzen stecken könnte.

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Kerry schickt Áine mit einer Paracetamol und einer Augenmaske zurück ins Bett, nachdem das Mädchen weinend vor ihr steht. Doch dann werden die Kopfschmerzen so schlimm, dass sie einen Krankenwagen rufen. Noch während des Telefonats wird Áine bewusstlos.

Áine hat ein Blutgerinnsel im Gehirn

Der Rettungsdienst bringt die 19-Jährige sofort ins Krankenhaus, die Mutter fährt mit. „Sie gab ein Schnarchen von sich. Ich sagte zu den Sanitätern, dass es doch ein gutes Zeichen sei, wenn sie schlafe“, erzählt Kerry Hurst. Aber die Antwort ist ein Schock, denn die Rettungskräfte erklären, dass Áine sehr krank sei.

„Rückblickend betrachtet war ich in einer Art Schockstarre“, sagt Kerry Hurst der Sun. Ihr Ehemann Graham sei ins Krankenhaus gekommen und „wir konnten beide nicht fassen, was geschehen ist”. Ein Scan zeigt, dass Áine ein Blutgerinnsel im Gehirn hat und ihre Überlebenschancen äußerst gering sind.

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Hat die Pille das Gerinnsel verursacht?

Die Eltern treffen die wohl mutigste Entscheidung überhaupt: Ihr Kind soll gehen dürfen. Mama Kerry: „Graham und ich wichen nicht von ihrer Seite. Ich legte mich zu ihr ins Bett, um sie zu umarmen.”

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Am 13. März 2025 werden die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt, Áine stirbt in den Armen ihrer Mutter. „Es kam mir unwirklich vor, diese Tage waren wie im Nebel”, versucht sie zu beschreiben. „Die Ärzte sagten uns, sie vermuteten, dass die Antibabypille das Blutgerinnsel verursacht hat.” Das sei als mitwirkender Faktor auf ihrer Sterbeurkunde vermerkt worden.

Kerry und Graham Hurst möchten andere Leben retten

Áines Eltern ist es ein Anliegen, auf die Probleme aufmerksam zu machen, die die Pille verursachen kann. Dazu haben sie eine Stiftung gegründet. Die Pille habe bei ihrer Tochter Bluthochdruck ausgelöst. „Wir würden uns wünschen, dass bei Personen mit bereits diagnostiziertem Bluthochdruck strengere Kontrollen durchgeführt werden, bevor ihnen erneut die Antibabypille verschrieben werden kann.”

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Sie sind davon überzeugt, dass ihre Tochter das Risiko nicht eingegangen wäre, hätte sie nur den Hauch einer Ahnung gehabt. Zum Schluss sagt Kerry Hurst: „Unsere Herzen sind gebrochen und unsere ganze Familie ist zutiefst erschüttert. Doch in ihrem Andenken hoffen wir, dass andere Leben gerettet werden.”

Verwendete Quellen: The Sun