Alarm bei der SicherheitskontrolleKardinal am Flughafen gestoppt – wegen seiner Bibel!

Ein Kardinal und seine Bibel.
Eigentlich eine ganz selbstverständliche Kombination. Auch bei Kardinal Christoph Schönborn (81). Doch am Flughafen Wien-Schwechat sorgt ausgerechnet seine Bibel für Aufregung! Und das nicht nur einmal, wie er berichtet. Gleich dreimal innerhalb kurzer Zeit wird der Kardinal bei der Sicherheitskontrolle aufgehalten.
Kardinal Schönborns Bibel löst dreimal Alarm am Flughafen aus
Jedes Mal, wenn er mit seinem Rucksack durch die Sicherheitskontrolle wollte, hätten die neuen Kontrollgeräte angeschlagen. Das schildert der frühere Wiener Erzbischof nun unter anderem in einem selbst verfassten Beitrag für die österreichische Zeitung Heute. Das Kuriose: Jedes Mal sei offenbar seine Bibel der Auslöser gewesen.
Als Schönborn das Sicherheitspersonal nach dem Grund gefragt habe, hätte er eine verblüffende Antwort erhalten, erklärt er: „Die KI meldet das!”
Flughafen Wien erklärt auf RTL-Anfrage den Bibel-Alarm
Laut Flughafen Wien arbeiten die neuen CT-Scanner mit intelligenten Algorithmen, die dabei helfen, verdächtige Gegenstände im Handgepäck zu erkennen.
Doch warum sollte ausgerechnet ein harmloses Buch bei der Sicherheitskontrolle verdächtig erscheinen? RTL hat beim Flughafen Wien nachgefragt.
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Eine Sprecherin erklärt, dass an der Sicherheitskontrolle moderne CT-Scanner eingesetzt werden. Ähnlich wie bei einer medizinischen Computertomographie erstellen die Geräte dreidimensionale Bilder des Handgepäcks. Dadurch müssen Reisende beispielsweise ihre Laptops und Smartphones nicht mehr aus dem Rucksack nehmen. Auch Flüssigkeiten bis zu zwei Litern dürfen bei dieser Kontrolle nun im Handgepäck bleiben.

Ob dabei tatsächlich künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt und was genau den Alarm bei Schönborns Bibel ausgelöst hat, bleibt allerdings offen.
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Die besonders genaue Darstellung hat allerdings eine kleine Besonderheit. Gegenstände mit hoher Materialdichte können zusätzliche Kontrollen erforderlich machen. Dazu gehören laut Flughafen etwa Honig, Marmelade, Obst, größere Stapel Spielkarten oder Bücher – und damit auch die Bibel.
Was Reisende bei der Sicherheitskontrolle beachten sollten
Wer jetzt befürchtet, künftig ohne Bücher verreisen zu müssen, kann beruhigt sein. Der Flughafen Wien betont, dass solche Nachkontrollen zum normalen Sicherheitsverfahren gehören.
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Damit die Kontrolle möglichst reibungslos läuft, hat die Flughafensprecherin einen einfachen Tipp: Lebensmittel, Flüssigkeiten und besonders dichte Gegenstände – wie zum Beispiel Bücher – sollten im Handgepäck möglichst getrennt verstaut werden.
Und Kardinal Schönborn? Der nimmt seine Begegnung mit der modernen Technik immerhin mit Humor, wie er selbst betont. Aber „etwas unheimlich ist es mir dennoch.“
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Heute, Erzdiözese Wien


