Polizeieinsatz in der NachtAuto durchbricht offenbar Zaun am Flughafen Leipzig/Halle – Nordpiste gesperrt!

Sicherheitsalarm am Flughafen Leipzig/Halle!
Ein Fahrzeug soll in der Nacht zum Sonntag (18. Oktober) den Flughafenzaun durchbrochen haben. Die Polizei rückt an und durchsucht das Gelände. Die Nordpiste wird gesperrt. Doch von dem mutmaßlichen Fahrzeug fehlt zunächst jede Spur.
Polizei sucht nach möglichem Fahrzeug
Gegen 23 Uhr am Samstagabend (17. Oktober) wird eine Beschädigung am Sicherheitszaun des Flughafens Leipzig/Halle entdeckt. Nach Informationen der Nachrichtenagentur News5 soll ein bislang unbekanntes Fahrzeug im Bereich der Polygraphstraße nahe Freiroda den Zaun durchbrochen haben.
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Auch die Polizei hält diese Möglichkeit offenbar für wahrscheinlich. In Bild erklärt eine Polizeisprecherin, mit hoher Wahrscheinlichkeit sei ein Fahrzeug durch den Zaun gefahren. Bei der anschließenden Suche seien jedoch weder ein Wagen noch unberechtigte Personen auf dem Gelände gefunden worden.
Offiziell bestätigt die Polizeidirektion Leipzig zunächst lediglich die Beschädigung des Zauns. Wie es dazu kam und ob tatsächlich jemand auf das Flughafengelände gelangte, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
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Nordpiste gesperrt – Erinnerungen an Drohnenvorfall
Wegen des Sicherheitsvorfalls wird die Nordpiste gesperrt und der Flugbetrieb auf der Nordseite eingestellt. Die Südpiste bleibt dagegen in Betrieb. Einsatzkräfte der Bundespolizei durchsuchen mit Unterstützung der Landespolizei das Gelände. Dabei werden nach Angaben von News5 auch die Bereiche rund um abgestellte Antonow-Frachtflugzeuge kontrolliert.
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Erst Anfang August war der Flughafen Leipzig/Halle wegen eines anderen Sicherheitsvorfalls in die Schlagzeilen geraten. Damals wurde eine mit Sprengstoff präparierte Drohne in der Nähe ukrainischer Frachtflugzeuge entdeckt. Die Bundesregierung machte Russland für den versuchten Angriff verantwortlich, Moskau wies die Vorwürfe zurück. Ein Zusammenhang mit dem aktuellen Vorfall ist nicht bekannt.
Verwendete Quellen: dpa, Bild


