Tragödie auf Pferdekoppel Drohne jagt Pferde in Panik – eines stürzt und stirbt! 

Die Polizei sucht auch mit einer Drohne nach einem mutmaßlichen Puma in der Nähe des Münchner Flughafens. Am späten Dienstagabend hatte ein Jäger den Angaben zufolge mit seinem Nachtsichtgerät ein verdächtiges Tier gesehen und vermutet, dass es eine Großkatze sein könnte.
Die Identität des Drohnenpiloten ist bislang unbekannt (Symbolbild).
picture alliance/dpa / Felix Kirberg

Für ein Pferd endet die Flucht tödlich!
Eine unbekannte Person lässt in Schleswig-Holstein eine Drohne über einer Pferdekoppel kreisen. Vier Tiere geraten offenbar in Panik und rennen davon. Ein 23 Jahre altes Sportpferd stürzt und stirbt noch auf der Weide. Jetzt sucht die Polizei nach dem Drohnenpiloten.

Drohne versetzt Pferde in Malente in Panik – ein Tier stirbt

Ein Drohnenflug endet für ein Pferd in Schleswig-Holstein tragisch! Am Mittwochmittag (14. Oktober) fliegt eine unbekannte Person mit einer schwarzen Drohne mehrfach dicht über eine Pferdekoppel bei Sieversdorf in der Gemeinde Malente. Auf der Weide befinden sich vier Pferde, die durch das Fluggerät offenbar so sehr erschrecken, dass sie in Panik davonrennen.

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Wie die Polizei Lübeck mitteilt, ereignet sich der Vorfall zwischen 12.15 und 12.25 Uhr im Bereich der Malenter Au. Die kompakte Drohne bewegt sich demnach wiederholt mit hoher Geschwindigkeit auf und ab. Während die Pferde flüchten, strauchelt ein 23 Jahre altes irisches Sportpferd und stürzt zu Boden. Zwei anwesende Personen versuchen noch, dem Tier zu helfen. Doch jede Hilfe kommt zu spät: Das Pferd stirbt noch auf der Koppel.

Polizei sucht Drohnenpiloten nach tödlichem Sturz

Ob die Panik tatsächlich die unmittelbare Ursache für den Tod des Pferdes war, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Ermittler halten einen Zusammenhang mit dem Drohnenflug nach bisherigen Erkenntnissen allerdings für naheliegend.

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Wer die Drohne gesteuert hat, ist bislang unbekannt. Nach Angaben der Polizei gilt ein gewerblicher Flug als unwahrscheinlich. Im Bereich des Langfahrtsredders wurde außerdem ein dunkles Fahrzeug beobachtet. Ob dieses etwas mit dem Vorfall zu tun hat, ist noch unklar.

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Nach Tod des Pferdes: Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung

Die Polizeistation Malente hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und eines möglichen Verstoßes gegen die Luftverkehrs-Ordnung aufgenommen. Auch ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz wird geprüft.

Grundsätzlich dürfen Drohnen unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen geflogen werden. Allerdings gelten je nach Flugort, Flughöhe und Situation Einschränkungen. Ob der Flug über die Pferdekoppel gegen diese Regeln verstoßen hat, müssen die Ermittlungen zeigen.

Die Polizei bittet jetzt um Hinweise: Wer am Mittwochmittag bei Sieversdorf eine schwarze Drohne, verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, soll sich bei der Polizeistation Malente unter 04523 201780 melden. (anr)

Verwendete Quelle: Polizei Lübeck