Erdbeben in VenezuelaEhefrau von Fußballer (28) stirbt in den Trümmern – ihr Baby wird lebend gerettet

„Ich werde dafür sorgen, dass unser Baby nie vergisst, wie wunderbar du warst.“
Gleich zweimal kurz hintereinander bebt in Venezuela am Mittwoch die Erde. Gebäude stürzen ein, Menschen werden durch Trümmer verletzt und eingeschlossen. Laut der venezolanischen Regierung wurden bislang 235 Tote gezählt. Unter den Verstorbenen ist auch die Frau des venezolanischen Fußballers Hector Bello (28). In einer herzzerreißenden Nachricht teilt er seine Trauer und nimmt Abschied.
Kleine Tochter aus Trümmern gerettet
Der Schock nach dem Beben am Mittwoch (24. Juni) sitzt bei vielen Menschen in Venezuela noch immer tief. Gleichzeitig setzt die Trauer über die Menschen ein, die die Katastrophe nicht überlebt haben. Laut Medienberichten des Landes ist darunter auch die Frau des derzeit vereinslosen Fußballers Hector Bello.
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Das Haus der Familie in La Guaira stürzte bei dem Beben ein. Rettungskräfte konnten die kleine Tochter der Familie noch aus den Trümmern retten. La Guaira ist einer der am stärksten von dem Beben betroffenen Bundesstaaten in Venezuela.
„Du wirst immer unsere Lieblingsheldin sein”
Noch immer fassungslos trauert der Fußballer öffentlich. Die Abschiedsnachricht an seine Andrea rührt auf Instagram zu Tränen: „Ich halte das nicht aus, meine Liebe, wirklich, ich halte es nicht aus.” Ihre gemeinsame Tochter Alana kam im vergangenen Herbst zur Welt. „Du wirst immer unsere Lieblingsheldin sein“, schreibt Bello darin. „Ich werde dafür sorgen, dass unser Baby nie vergisst, wie wunderbar du warst und wie sehr du sie geliebt hast. Ich werde ihr die Geschichte erzählen, wie du sie gerettet hast.”
In der Nachricht erinnert sich Bello außerdem an süße Momente zurück: gemeinsame Videoanrufe, bei denen sie zu dritt gelacht haben, das erste Kennenlernen. „Erinnerst du dich, dass ich dir immer gesagt habe, dass du mein ganzes Leben lang meine Frau sein würdest?“, schreibt der Spieler. „Du hast ganz verliebt gelacht und deine Wangen sind rot geworden. Ach, Andreaaaa!”
Zwei Beben innerhalb von 39 Sekunden
Neben Bello gab auch der argentinische Spieler Lucas Trejo bekannt, dass seine Familie nach dem Beben unter den Vermissten sei. Am Mittwochabend (24. Juni) wurde Venezuela von zwei aufeinanderfolgenden Beben mit den Stärken 7,2 und 7,5 erschüttert. Nur 39 Sekunden lagen dazwischen. Neben Todesopfern brachten die Erschütterungen Gebäude zum Einsturz und hinterließen eine Spur der Verwüstung in der venezolanischen Hauptstadt und Umgebung. Wie die Nachrichtenseite G1 berichtet, soll es sich um die stärksten Erdbeben des Landes seit über 100 Jahren handeln.
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Laut der venezolanischen Regierung wurden bislang 235 Tote gezählt. Mehr als 4.300 Verletzte seien bisher in öffentlichen Krankenhäusern behandelt worden, sagte Gesundheitsminister Carlos Alvarado im Fernsehsender VTV. Rettungsteams suchen laut G1 weiterhin fieberhaft nach Vermissten und versuchen, Menschen aus den Trümmern zu bergen. Es gibt Hinweise darauf, dass noch immer Tausende Menschen verschüttet sind.
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Verwendete Quellen: G1, Instagram/Hectorbello_02, dpa


