Mitten in der Zerstörung gibt es doch noch Hoffnung!
Als am Montag die Erde in Kolumbien bebt, ist Brian Osorio eigentlich auf dem Weg nach Hause – als vor ihm ein fünfstöckiges Gebäude einstürzt. Sofort hält er an, läuft zu den Trümmern und hört plötzlich Hilfeschreie. Gemeinsam mit anderen Rettern räumt er den Weg frei. Dann erblickt er einen Mann mit einem Baby.
„Man konnte den kleinen Kopf des Babys sehen – der irgendwie violett aussah, weil es nicht atmen konnte. Als wir anfingen, die Trümmer wegzuräumen, fing das Baby an zu atmen und seine Gesichtsfarbe kehrte langsam zurück.“
Am Ende können beide aus dem eingestürzten Gebäude gerettet werden, ähnliches Glück hatten viele andere Betroffene aber nicht. Mehr als 200 Menschen verlieren bei dem schweren Erdbeben in Kolumbien ihr Leben, mindestens 2.000 gelten noch als vermisst. Im Westen des Landes laufen noch zahlreiche Rettungseinsätze – mit hoffentlich ähnlich gutem Ende wie für den Mann und das Baby!
Verwendete Quellen: CNN, Reuters