Nach Zoo-Drama in England Dreijähriger in Krokodilgehege geworfen – so geht es dem Kind jetzt
Kampf zurück ins Leben!
Nach der schrecklichen Attacke auf einen Dreijährigen herrscht große Anteilnahme. In einem britischen Zoo soll das Kind von einem Mann in ein Krokodilgehege geworfen worden sein. Die Familie des verletzten Jungen hat sich nun dazu geäußert.
Familie bedankt sich bei den Rettern
Das Drama spielte sich am Donnerstagmittag, dem 18. Juni, im privat geführten „Johnsons of Old Hurst Zoo” nahe Huntingdon im Südosten Großbritanniens ab. Nach Angaben der BBC wurde der Junge von mindestens einem Krokodil angegriffen, nachdem er in das Gehege geraten war. Die britische Zeitung The Sun berichtet, ein 30-jähriger Mann soll das Kind in das Krokodilgehege geworfen haben. Der Verdächtige befand sich demnach selbst auf einem Tagesausflug in dem Zoo.
In einer über die Polizei veröffentlichten Erklärung bedankt sich die Familie sich nun ausdrücklich bei den Rettern, die umgehend reagiert hatten. „Wir möchten dem Personal im Zoo danken, das unseren Sohn aus dem Gehege gerettet hat“, heißt es. Gerettet wurde der Dreijährige von Zoobetreiberin Tracey Johnson, ihrem Ehemann Andrew Johnson und Sohn Edward. Die drei sprangen selbst in das Gehege, um den Jungen in Sicherheit zu bringen. Außerdem bedankt sich die Familie bei den Ärzten, Pflegekräften und den zahlreichen Menschen, die ihre Unterstützung und Genesungswünsche geschickt haben. Der Fokus liege nun vollständig auf der körperlichen und seelischen Genesung ihres Sohnes.
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Ein langer Weg der Genesung
Der Dreijährige wird weiterhin im Addenbrooke’s Hospital in Cambridge behandelt. Laut einer für die Familie eingerichteten Spendenseite musste das Kind bereits mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Sein Zustand sei inzwischen stabil, dennoch liege „ein langer Weg der Genesung“ vor ihm. Seine Eltern seien rund um die Uhr an seiner Seite und unterstützten ihn sowohl bei der körperlichen als auch bei der psychischen Verarbeitung des Erlebten.

Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß
Nach dem Vorfall nahm die Polizei einen 30-jährigen Mann wegen des Verdachts des versuchten Mordes fest. Nach Angaben der Ermittler soll der Verdächtige eine geistige Behinderung sowie Hörprobleme haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann das Kind nicht gekannt haben. Berichten zufolge hatte er sich kurz zuvor von seinen beiden Betreuern entfernt. Eine Zeugin erklärte, diese seien mehrere Meter hinter ihm gelaufen und offenbar abgelenkt gewesen. Da der Mann nach Einschätzung der Behörden derzeit nicht vernehmungsfähig ist, kam er gegen Kaution bis zum 18. September wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.
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Ermittlungen dauern weiter an
Auch die britische Aufsichtsbehörde Care Quality Commission prüft inzwischen den Fall und steht nach eigenen Angaben mit den beteiligten Einrichtungen in Kontakt, um mögliche weitere Maßnahmen zu bewerten. Die Krokodile verblieben nach dem Vorfall im Zoo. Nach Angaben der Behörden wurden die Tiere weder beschlagnahmt noch eingeschläfert.
Verwendete Quellen: BBC, Metro.uk


