Mord für MillionenDeutsche in Italien getötet – Lebensgefährte unter Mordverdacht

Ihr Ausflug in die Toskana endete für Franka L. (52) tödlich!
Was wie ein tragischer Unfall aussah, entpuppt sich nun als kaltblütig geplanter Mord. Laut Ermittlern soll ihr Lebensgefährte die deutsche Kosmetikerin gemeinsam mit einer Komplizin getötet haben – aus purer Habgier und für eine Lebensversicherung in Höhe von drei Millionen Euro.
Unfall war nur „inszeniert”
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Florenz war der 52-Jährige nicht der trauernde Partner, als der er sich zunächst ausgab. Am 2. Juli 2025 wurde Franka L. tot in einem abgelegenen Waldstück bei Castagno d’Andrea gefunden, rund 50 Kilometer östlich von Florenz. Zunächst nahmen die Ermittler an, es handle sich um einen tragischen Unfall. Tiefe Wunden an Kopf und Körper deuteten auf einen Zusammenstoß mit einem Fahrzeug hin.

Doch die Obduktion brachte die Details ans Licht: Keine Unfallspuren, keine Reifenspuren – dafür Hinweise auf ein brutales Verbrechen. Was wie ein Unglück aussah, entpuppte sich als eiskalt geplanter Mord, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet.
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Nur wenige Wochen vor Frankas Tod hatte ihr Partner mehrere Lebensversicherungen in Höhe von drei Millionen Euro abgeschlossen. Die Ermittler sind überzeugt: Er manipulierte die Frau über Jahre, gewann ihr Vertrauen – nur, um sie später zu töten.
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Mord aus Habgier?
Gemeinsam mit einer Bekannten lockte er sie unter dem Vorwand eines Spaziergangs in den Wald. Zuvor soll er ihr heimlich eine hohe Dosis des Schlafmittels Benzodiazepin verabreicht haben. Dann passierte das Unfassbare: Franka L. wurde mit einem schweren Stein erschlagen – und anschließend mit einem Auto überrollt, um den Mord als Unfall zu tarnen.
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Jetzt sitzen der Lebensgefährte und seine mutmaßliche Komplizin in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorsätzlicher Totschlag, Misshandlung von Familienmitgliedern, schwerer Betrug und Versicherungsbetrug vorgeworfen. (lmi)
Verwendete Quellen: ansa.it
































