„Steht halt einfach nicht zu Fabi”Das denkt Fabians (†8) Mutter über das Verhalten des Vaters vor Gericht

„Es kommt auch die Wut wieder in mir hoch.”
Im Gerichtssaal in Rostock sitzt Dorina L. genau gegenüber der Frau, die sich vor Gericht wegen des möglichen Mordes an ihrem achtjährigen Sohn Fabian verantworten muss. Nicht das Einzige, das Fabians Mutter beim Prozess über sich ergehen lassen muss.
Fabians Vater schäkert mit Angeklagter vor Gericht
„Das Lächeln zu ihm rüber, hat gekichert”, beschreibt Dorina L. ihre Eindrücke nach dem dritten Prozesstag. Fabians Mutter ist an jedem Verhandlungstag im Gerichtssaal. Für sie ist es unerträglich, wie Fabians Vater mit der mutmaßlichen Mörderin ihres Sohnes schäkert. „Wenn ich das beschreibe. Es kommt auch die Wut wieder in mir hoch.”
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Zudem offenbart Matthias R. in seiner Aussage vor Gericht, dass er und die Angeklagte nach der Trennung im August 2025 seit ein paar Monaten wieder ein Paar sind. Und das, obwohl Gina H. seinen Sohn getötet und die verbrannte Leiche an einem Tümpel im Wald zurückgelassen haben soll. Dennoch besucht Matthias R. die Angeklagte regelmäßig in der Haft, glaubt fest an ihre Unschuld.
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Mutter möchte Gerechtigkeit für Fabian
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„Ich mache das einfach für Fabi. Ich möchte für Fabian Gerechtigkeit. Und das wird sich nicht ändern”, beschreibt Dorina L. ihre Motivation, trotz des Verhaltens von Fabians Vater und Gina H. an jedem Prozesstag vor Ort zu sein. Auch wenn das nicht leicht fällt.

„Ich muss auch den Tag erst mal wieder Revue passieren lassen”, erklärt Fabians Mutter. „Aktuell bin ich froh, dass er vorbei ist. Also, dieser Tag an sich mit seinem Verhalten wieder.” Ihr Eindruck: Der Vater „steht halt einfach nicht zur Fabi. Das ist mein Gefühl.”
































