Eine Stunde vor Vollstreckung der TodesstrafeHinrichtung gestoppt! Christa Pike darf (erstmal) weiterleben

Rettung in letzter Stunde?!
Zum ersten Mal seit mehr als 200 Jahren soll mit Christa Pike im US-Bundesstaat Tennessee eine Frau hingerichtet werden. Doch ein Berufungsgericht stoppt plötzlich die Vollstreckung – rund 60 Minuten vor Verabreichung der Giftspritze!
Hinrichtung von Mörderin Christa Pike gestoppt
Die 50-Jährige sollte am Mittwoch (30. September) im Riverbend Maximum Security Institution in Nashville per Giftspritze hingerichtet werden. Doch kurz vor dem angesetzten Termin greift ein Berufungsgericht ein. Die Richter sehen offene Fragen zur Rechtmäßigkeit des bisherigen Verfahrens. Diese müssten zunächst inhaltlich geprüft werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob Pikes schwere Kindheitstraumata bei früheren Gerichtsentscheidungen ausreichend berücksichtigt wurden.
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Wie die BBC berichtet, hatten sich auch Unterstützer Pikes für eine Umwandlung der Todesstrafe eingesetzt. Sie argumentieren unter anderem mit ihrem jungen Alter Zeitpunkt des Mordes und ihrer Entwicklung während der jahrzehntelangen Haft. Wann über das weitere Vorgehen entschieden wird, ist zunächst offen.
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Christa Pike ermordete eine 19-Jährige
Pike sitzt seit rund drei Jahrzehnten im Todestrakt. 1996 wurde sie wegen des Mordes an der 19-jährigen Colleen Slemmer zum Tode verurteilt. Pike war zum Zeitpunkt der Tat selbst erst 18 Jahre alt. Gemeinsam mit zwei weiteren Personen lockte sie Slemmer 1995 an einen abgelegenen Ort in Knoxville. Dort wurde die junge Frau getötet.
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Wäre die Hinrichtung wie geplant vollstreckt worden, wäre Christa Pike die erste Frau seit mehr als 200 Jahren gewesen, die der Bundesstaat Tennessee hinrichtet. Nun darf sie also erst einmal weiterleben – wie lange das so bleibt, ist noch unklar.
Verwendete Quellen: dpa, BBC
































