Hier bleiben nur Sekunden zur Flucht! Nach tagelangem Dauerregen kommt es in Nepal erneut zu heftigen Erdrutschen.
Die Wassermassen hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Häuser werden weggerissen, Brücken zerstört und Straßen unpassierbar. Ganze Ortschaften sind zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten. Einige Anwohner fliehen aus Angst vor weiteren Sturzfluten sogar nachts in die Wälder.
Wie gewaltig die Strömung ist, zeigen auch diese Bilder vom Narayani-Fluss: Ein rund 60 Tonnen schweres Kreuzfahrtschiff wird mitgerissen und gegen einen Brückenpfeiler gedrückt.
Auch andere Regionen Nepals und der Norden Indiens kämpfen mit den heftigen Regenfällen. Mehr als 100 Menschen kommen nach Behördenangaben in beiden Ländern ums Leben.
Für Nepal ist es bereits die nächste schwere Naturkatastrophe innerhalb weniger Wochen. Ende August hatte eine gewaltige Sturzflut ganze Ortschaften mitgerissen. Noch einen Monat später gelten Tausende Menschen als vermisst.
Auslöser der aktuellen Unwetter ist laut indischem Wetterdienst ein Monsuntief, das enorme Regenmengen in die Region gebracht hat.
Inzwischen entspannt sich die Wetterlage teilweise. Doch für die Menschen in den betroffenen Gebieten ist die Gefahr noch nicht vorbei: Weitere Erdrutsche und Sturzfluten bleiben möglich.
Verwendete Quelle: Tagesschau, X, RTRS, CNN, APTN