Spott im NetzBrandenburgs CDU blamiert sich mit Rechtschreibfehler

Schuh... was?!
Mit einem Social-Media-Post wollte die CDU-Fraktion in Brandenburg Schülern entspannte Sommerferien wünschen. Doch ein Rechtschreibfehler sorgt jetzt für Aufregung im Netz.
„Schuhljahr“: CDU-Post mit Rechtschreibfehler
„Endlich Sommerferien! Erholt euch gut für das nächste Schuhljahr!“ Mit diesem Satz wollte die CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag allen Schülern einen schönen Ferienstart wünschen. Statt „Schuljahr“ stand in dem CDU-Post, der sowohl auf Instagram als auch Facebook veröffentlicht wurde, jedoch „Schuhljahr“ – ein Fehler, der vielen Nutzern sofort ins Auge fiel, nicht jedoch den Verfassern.
Denn der Beitrag blieb nicht nur stundenlang online, wie das Boulevard-Blatt B.Z. berichtet, sondern wurde sogar weiter verbreitet – und zwar vom Account des Fraktionschefs Steeven Bretz selbst!

Erst am Abend, nach 22.50 Uhr, fiel der ärgerliche Rechtschreibfehler auf und der Beitrag wurde vom Account heruntergenommen.
Warum der Fehler für die CDU besonders ärgerlich ist
Erst am 18. März 2026 übernahm die CDU das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg – nach 30 Jahren, in denen die SPD diesen Posten innehatte – und will nun viel an den Schulen verändern, wie CDU-Landeschef Jan Redmann der Märkischen Allgemeinen verriet.
Die Ansprüche an den neuen Bildungsminister Gordon Hoffmann (47) in Brandenburg sind entsprechend hoch. Umso ärgerlicher ist ein solcher Fehler – ausgerechnet durch die Partei, die das Bildungssystem optimieren möchte.
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CDU erklärt: So kam es zum Fehler
Zu dem ärgerlichen Fauxpas äußerten sich auf Anfrage der B.Z. aber weder Hoffmann noch CDU-Fraktionschef Steeven Bretz. CDU-Fraktionssprecher Philipp Sünboldt aber gestand: „Unser Social-Media-Team hat die Kachel erstellt. Ich habe den Post am Montag freigegeben und ehrlicherweise nicht im Detail draufgeschaut. Der Fehler ist mir durchgerutscht.”
Und das kann wirklich jedem mal passieren!
Die Weiterverbreitung des Posts durch Steeven Bretz wiederum soll nicht durch den Fraktionschef selbst erfolgt sein, sondern durch Mitarbeiter. So oder so zieht die CDU für die Zukunft Konsequenzen. „Wir werden künftig genau auf die Rechtschreibung achten“, versprach Sprecher Sünboldt laut B.Z.
Verwendete Quellen: B.Z., Märkische Allgemeine


