„Höhle der Löwen”-Investor sauerMaschmeyer: 1.000 Euro Entlastung „einfach nur frech”

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Unternehmer Carsten Maschmeyer kritisiert die Bundesregierung.
WDR

Ist das wirklich eine Entlastung für alle?
Die Bundesregierung feiert ihre neue 1.000‑Euro-Entlastungsprämie als Hilfe gegen hohe Kosten – doch Star-Unternehmer Carsten Maschmeyer platzt der Kragen. Auf X kritisiert er die Regierung scharf und wirft dem Finanzministerium vor, sich mit Geld zu schmücken, das am Ende viele Arbeitgeber gar nicht zahlen können.

Carsten Maschmeyer nennt 1.000‑Euro-Entlastungsprämie der Regierung „einfach nur frech“

Carsten Maschmeyer macht vor, was sich die Politik wünscht: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Maschmeyer Group werden die 1.000 Euro Entlastungsprämie so schnell wie möglich bekommen“, schreibt er auf X. Gute Arbeit solle anerkannt werden, bedankt er sich zugleich bei seinem Team.

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Doch dann wird der „Höhle der Löwen“-Investor deutlich: „Gleichzeitig finde ich es einfach nur frech, wenn das Finanzministerium schreibt ‚wir entlasten‘ und diese Entlastung dann den Arbeitgebern überlässt.“ Hintergrund: Die 1.000‑Euro-Prämie ist freiwillig, sie wird nicht vom Staat überwiesen, sondern kann von Unternehmen steuer- und abgabenfrei gezahlt werden.

Entlastung auf Arbeitgeber abgeladen

Maschmeyers Kritik: Viele Firmen kämpfen selbst mit hohen Kosten und könnten sich den Bonus gar nicht leisten. Damit trifft Maschmeyer einen Nerv. Während Kanzler Friedrich Merz und die Koalition die Entlastungsprämie als weiteren Baustein gegen die gestiegenen Spritpreise verkaufen, wächst der Ärger darüber, dass sich der Staat mit einer Entlastung schmückt, die am Ende von den Arbeitgebern kommen muss. (ros)

Quellen: X.com