Herz-Lungen-Maschine und zehn MedikamentenpumpenDramatischer Rettungsflug! Unter diesen Schläuchen liegt ein herzkrankes Baby

Dieses Bild geht ans Herz! Zahlreiche Geräte sorgen dafür, dass der kleine Junge den Flug überlebt.
Dieses Bild geht ans Herz! Zahlreiche Geräte sorgen dafür, dass der kleine Junge den Flug überlebt.
Feuerwehr Köln

So klein und schon so schwer krank!
Ein zehn Monate alter Junge muss wegen seiner schweren Herzprobleme in eine Spezialklinik geflogen werden. Die Bilder des Rettungseinsatzes gehen ans Herz. Zwischen unzähligen Schläuchen, Monitoren und lebenswichtigen Geräten ist das Baby kaum noch zu erkennen. Für die Retter wird der Transport zu einer besonders anspruchsvollen Aufgabe.

Schwer herzkrankes Baby muss mit Hubschrauber verlegt werden

Wo ist bloß der kleine Junge? Wer die Bilder der Feuerwehr Köln sieht, muss genau hinschauen. Auf einer Trage stehen medizinische Geräte, Monitore und zahlreiche Medikamentenpumpen. Dazwischen verlaufen unzählige Schläuche und Kabel. Von dem gerade einmal zehn Monate alten Baby ist kaum etwas zu erkennen. Doch all diese Technik ist für den kleinen Patienten lebenswichtig.

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Der Junge leidet unter schwersten Herzproblemen. Am Dienstag (13. Oktober) muss er deshalb von Bonn ins Herzzentrum Bad Oeynhausen gebracht werden. Ein gewöhnlicher Krankentransport wäre angesichts der aufwendigen medizinischen Versorgung kaum vorstellbar.

Die Crew des Kölner Intensivtransporthubschraubers „Christoph Rheinland“ übernimmt die schwierige Mission. Der gelbe ADAC-Hubschrauber wird von seinen Einsatzkräften liebevoll „Kölsch Mädche“ genannt. Gemeinsam mit einem spezialisierten Kinderärzteteam der Universitätskinderklinik Bonn soll die Besatzung den kleinen Jungen sicher ins Herzzentrum Bad Oeynhausen bringen.

Herz-Lungen-Maschine und zehn Medikamentenpumpen für ein Baby

So viel Technik, so viel Fürsorge für einen gerade einmal zehn Monate alten Jungen! Damit der kleine Patient sicher in der Spezialklinik ankommt, braucht es modernste Medizintechnik und ein eingespieltes Team. „Seine Versorgung erforderte Beatmungsgerät, Herz-Lungen-Maschine, Überwachungsmonitor und zehn Medikamentenpumpen“, schreibt die Feuerwehr Köln in ihrem Beitrag.

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Jedes einzelne Gerät muss funktionieren. Jede Verbindung muss sitzen. Denn schon ein kleiner Zwischenfall könnte bei diesem hochkomplexen Transport schwerwiegende Folgen haben.

Die Feuerwehr Köln berichtet auf Instagram, dass die Einsatzkräfte deshalb besonders ruhig und sorgfältig vorgingen. Statt unter Zeitdruck zu arbeiten, nahm sich das Team bewusst die nötige Zeit, um jeden Schritt abzustimmen und einen sicheren Ablauf zu gewährleisten.

Für die Retter bedeutet das höchste Konzentration. Schließlich müssen nicht nur der kleine Patient und seine medizinische Versorgung, sondern auch die zahlreichen Geräte sicher mit dem Hubschrauber transportiert werden.

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„Kölsch Mädche“ bringt schwer krankes Baby sicher ans Ziel

Am Ende können die Einsatzkräfte eine erlösende Nachricht überbringen. Der kleine Junge erreicht sein Ziel und wird sicher an das Team des Herzzentrums Bad Oeynhausen übergeben. Doch nach diesem außergewöhnlichen Einsatz haben die Retter vor allem einen Wunsch. Auf Instagram schreibt das Team vom „Kölsch Mädche“, dass es dem Jungen und seiner Familie „von Herzen alles Gute und eine schnelle Genesung“ wünsche.

Ein besonderer Dank gilt auch den Kinderärzten der Uniklinik Bonn für die enge Zusammenarbeit. Gemeinsam haben sie dafür gesorgt, dass der kleine Patient trotz seiner schweren Erkrankung sicher dort ankommt, wo er weiterbehandelt werden kann.

Verwendete Quellen: Feuerwehr Köln