Ärzte finden keine UrsacheBaby Elena wegen mysteriöser Krankheit im Koma – Eltern suchen weltweit nach Hilfe

Was fehlt ihr nur?
Sie kommt gesund zur Welt, blickt ihre Eltern mit großen Augen an – doch nur sechs Wochen später ist plötzlich nichts mehr, wie es war. Baby Elena entwickelt rätselhafte Symptome, für die Ärzte bis heute keine Erklärung finden. Inzwischen musste das kleine Mädchen sogar in ein künstliches Koma versetzt werden. Ihre verzweifelten Eltern haben nur einen Wunsch: Irgendwo auf der Welt muss es doch jemanden geben, der weiß, was ihrer Tochter fehlt.
Baby Elena ist sechs Wochen alt, als plötzlich alles anders wird
Eigentlich klingt die Geschichte von Laura Bali (26) wie der Stoff, aus dem Liebesromane gemacht werden. Wie Tag24 schreibt, verlässt sie vor vier Jahren ihre Heimat Hamburg und zieht für die Liebe nach Australien. Dort baut sie sich mit ihrem Partner Ankit ein neues Leben auf. Im Oktober 2025 wird ihr gemeinsames Glück perfekt: Töchterchen Elena kommt zur Welt.
Das kleine Mädchen ist gesund. Ihre Eltern beschreiben sie in ihrem GoFundMe-Spendenaufruf als fröhliches Baby „mit strahlenden, weit geöffneten Augen und einem kräftigen Schrei”. Sechs Wochen lang deutet nichts darauf hin, welcher Kampf der Familie bevorsteht. Dann verändert sich Elena plötzlich.
Das Baby kann seine Augen nicht mehr richtig öffnen, ihre Augenbewegungen sind auffällig. Für Laura und Ankit beginnt eine Odyssee durch Krankenhäuser und Arztzimmer – immer mit derselben Frage: Was fehlt unserer Tochter?
Die Ärzte kennen Elenas Symptome – aber nicht diese Kombination
Das besonders Rätselhafte erklärt Laura Bali auf Instagram (@eyesonelenka): Für sich genommen seien die Auffälligkeiten, die Elena zeigt, Medizinern bekannt. Das Baby leidet unter einem herabhängenden Augenlid, Schielen, unwillkürlichen Augenbewegungen und Auffälligkeiten der Pupillen.
Doch alles zusammen passt laut der Familie in kein bekanntes Bild. „Ein so plötzliches Auftreten im Alter von sechs Wochen, eine starke Einschränkung der Augenbewegungen und Pupillenanomalien, ohne dass sich trotz umfangreicher Untersuchungen eine eindeutige Ursache feststellen lässt” – genau das mache die Situation so schwer.
Die Eltern lassen kaum etwas unversucht. Auf ihrer GoFundMe-Seite berichten sie von MRTs, Blutuntersuchungen, Gentests und zahlreichen Terminen bei Spezialisten. Anfang 2026 verbringt Elena fast zwei Monate im Krankenhaus und wird unter anderem im Royal Children’s Hospital in Melbourne behandelt. Doch die erhoffte Antwort bleibt aus.
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Elena geht es plötzlich immer schlechter
Während Laura und Ankit weiter nach einer Diagnose suchen, kommen neue Probleme hinzu. Elena entwickelt sich nach Angaben ihrer Eltern nicht so, wie sie es in ihrem Alter eigentlich sollte. Untersuchungen zeigen zudem Auffälligkeiten im Gehirn, deren Bedeutung für ihren Zustand weiter geklärt werden muss. Dann verschlechtert sich ihr Zustand noch einmal dramatisch.
Wie Laura sowohl auf GoFundMe als auch auf Instagram erklärt, bekommt das kleine Mädchen schwere Episoden, bei denen es seinen Kiefer unkontrolliert zusammenpresst und heftige Bewegungen auftreten. Elena beißt sich dabei nach Angaben ihrer Eltern teilweise so stark auf Zunge, Lippen und Wangen, dass sie sich selbst verletzt. Essen und Trinken werden immer schwieriger.
Die Ärzte versuchen herauszufinden, was diese Episoden auslöst. Verschiedene Medikamente werden ausprobiert. Doch eine eindeutige Erklärung gibt es weiterhin nicht.
Ärzte versetzen Baby Elena ins künstliche Koma

Schließlich wird die Situation so ernst, dass die Ärzte eine schwere Entscheidung treffen müssen: Elena wird in ein künstliches Koma versetzt, zusätzlich habe man ihr ihre Milchzähne gezogen. Der Schritt soll nach Angaben ihrer Eltern vor allem eines bewirken: Das kleine Mädchen soll sich nicht weiter selbst verletzen und sein Körper zur Ruhe kommen können.
Für Laura und Ankit bedeutet das: am Bett ihrer Tochter sitzen, hoffen – und weiterhin nicht wissen, warum all das überhaupt passiert. Seit Monaten suchen Ärzte nach einer Ursache. Doch die entscheidende Diagnose fehlt noch immer.
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„Vielleicht kann uns jemand helfen“ – Eltern wenden sich an die ganze Welt
Irgendwann beschließen Laura und Ankit, dass sie nicht länger nur innerhalb der Klinikmauern nach Antworten suchen wollen. Sie gehen mit Elenas Geschichte an die Öffentlichkeit. Seit rund sechs Wochen berichten sie auf dem Instagram-Account „Eyes on Elenka“ über ihre Tochter. Dahinter steckt vor allem die Hoffnung, genau den einen Menschen zu erreichen, der etwas erkennt, das bisher übersehen wurde: „Wir haben diesen Account eingerichtet, in der Hoffnung, irgendwo auf der Welt jemanden zu finden, der schon einmal einen ähnlichen Fall gesehen hat und uns vielleicht helfen kann“, erklären die Eltern.
Vielleicht gibt es eine Familie, die Ähnliches erlebt hat. Vielleicht einen Arzt oder eine Ärztin, die diese ungewöhnliche Kombination von Symptomen schon einmal gesehen hat. Vielleicht irgendwo einen Hinweis, der Elena endlich einer Diagnose näherbringt. Deshalb bitten Laura und Ankit darum, die Geschichte ihrer Tochter zu teilen.
Für Elena würden Laura und Ankit überallhin reisen
Auch eine GoFundMe-Kampagne haben die Eltern gestartet. Weitere Untersuchungen, Therapien und mögliche Behandlungen kosten Geld. Und sollte ein Spezialist am anderen Ende Australiens oder sogar in einem anderen Land eine Idee haben, wollen Laura und Ankit die Möglichkeit haben, mit ihrer Tochter dorthin zu reisen.
Die vielen Krankenhausaufenthalte bringen die Familie nach eigenen Angaben auch finanziell an ihre Grenzen. Laura und Ankit betreiben in Tasmanien ein kleines Familienunternehmen. Ankit habe seinen bezahlten Urlaub inzwischen aufgebraucht. Doch all das rückt für die beiden hinter einer Sache zurück. „Unsere Priorität ist Elena“, schreiben die Eltern.
Sie wollen zu jeder Untersuchung, jedem Spezialisten und jeder Behandlung Ja sagen können, die ihrem Baby vielleicht helfen könnte.
Noch wissen Laura und Ankit nicht, wie dieser Weg weitergeht. Aber sie geben die Hoffnung nicht auf. Ihre Geschichte teilen sie deshalb mit der ganzen Welt – in der Hoffnung, dass irgendwo der Mensch mitliest, der den entscheidenden Hinweis geben kann.
Verwendete Quellen: Tag24, GoFundMe, Instagram/eyesonelenka


