Mit Vollgas durch die HeckeAutofahrerin überfährt Frau in ihrem Garten

Die Polizei sperrt die Autobahn. (Symbolbild)
Die Polizei sperrt die Unfallstelle ab. (Symbolbild)
Stefan Puchner

Eine Hecke, ein Vorgarten – und ein Unfall, der kaum zu fassen ist!
In Ludwigshafen-Gartenstadt ist eine Seniorin am Montagvormittag in ihrem eigenen Garten tödlich verletzt worden, als eine Autofahrerin mit ihrem Wagen rückwärts durch eine Hecke schoss und die Frau erfasste. Die Seniorin starb noch am Unfallort.

Ludwigshafen: Auto fährt in Vorgarten – Seniorin stirbt, Gutachter klärt Unfallhergang

Nach bisherigen Polizeiangaben soll die Autofahrerin zunächst mit ihrem Wagen in eine Hecke gefahren sein und dort festgesteckt haben. Sie habe dann Vollgas gegeben, um wieder herauszukommen – dabei sei das Auto rückwärts in den Vorgarten der Seniorin geschossen. Dort habe der Wagen die Frau erfasst und tödlich verletzt, berichtet unter anderem der SWR.

Lese-Tipp: „Billigend in Kauf genommen“ – Raser-Unfall raubt Ylvi und ihrer Mutter das Leben

Rettungskräfte konnten der Seniorin nicht mehr helfen, sie starb noch am Unglücksort. Die Feuerwehr und ein Abschleppdienst holten das Fahrzeug aus dem Vorgarten, ein Gutachter wurde eingeschaltet, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Wie es der Autofahrerin nach dem Vorfall geht, ist bislang nicht bekannt.

Ein sicher geglaubter Ort wird zur Todesfalle

Streaming Tipp

Für die Menschen im Stadtteil Gartenstadt ist der Unfall besonders verstörend: Ein Vorgarten gilt als sicherer Bereich, wenige Schritte vor der Haustür, weit weg von der Straße. Dass ausgerechnet dort ein Auto zur tödlichen Gefahr wird, macht den Fall emotional schwer zu ertragen.

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Video-Tipp: Arzt schockt mit Röntgenbildern

Die Ermittler werden nun klären müssen, ob technische Defekte, ein Fahrfehler oder gesundheitliche Probleme der Fahrerin eine Rolle gespielt haben – und ob der Unfall trotz des „Vollgas-Manövers“ als tragisches Missgeschick einzustufen ist oder am Ende strafrechtliche Konsequenzen drohen.

Verwendete Quellen: SWR, ludwigshafen24