Jetzt kann es richtig teuer werden!Krise in Nahost: Sommerurlaub JETZT buchen oder lieber warten? Das sagt Reiseexperte Ralf Benkö

Urlaub trotz Krieg und Krisen?
Viele Menschen haben wegen der Entwicklungen in Nahost Angst, eine Reise in den östlichen Mittelmeerraum zu buchen. Statt Türkei, Zypern oder Ägypten kommt vielen Menschen da in den Sinn, sich lieber auf den Westen zu beschränken. Muss ich jetzt schnell sein oder kann ich die nächsten Wochen auch einfach aussitzen? Ralf Benkö weiß, was jetzt zu tun ist.
Die Flucht ans westliche Mittelmeer

Auch wenn für Länder wie die Türkei, Zypern oder Ägypten vom Auswärtigen Amt bisher keine Warnungen ausgesprochen wurden und die Tourismusbranche hofft, dass diese Regionen nicht mit in den Krieg gezogen werden – mit einer Reisebuchung für das westliche Mittelmeer würde man dieser Problematik ausweichen. Das könnte ein zusätzlicher Buchungsanreiz werden, nehmen Reiseveranstalter an. Einige Urlauber schielen da auch schnell Richtung Mallorca, des Deutschen liebste Insel. Die ohnehin schon inzwischen hoch angesiedelten Reisepreise in den Ferien machen den ein oder anderen Inselfan da etwas nervös, weil sie in den nächsten Wochen und Monaten nochmal steigen könnten.
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Reiseexperte Ralf Benkö kann sich vorstellen, dass auf der anderen Seite manche Menschen aus Verunsicherung mit Buchungen für das östliche Mittelmeer noch abwarten, wie sich die Lage in den nächsten Wochen weiter entwickelt – auch wenn es derzeit für klassische Touristengebiete in der Türkei, auf Zypern keine Reisewarnungen gibt, sondern nur aktuelle Ergänzungen in den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts, die Veränderungen der Lage und Risiken beschreiben. Eine Teilreisewarnung für Gebiete in Ägypten besteht schon seit Jahren und bezieht sich nur auf Regionen wie den nördlichen Teil der Sinai Halbinsel und zum Beispiel gewisse Gebiete in der Sahara – also Gebiete abseits der Urlaubsorte.
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Anzeige:Was würde Reiseexperte Ralf Benkö tun?
Wie Angebot und Nachfrage Reisepreise beeinflussen können, ist kein Geheimnis. Aber was heißt das konkret? Würde Benkö also jetzt buchen oder die Krise aussitzen und warten, wie sich der Konflikt und auch die Preise entwickeln werden? Die Antwort des RTL-Reiseexperten: „Wer in den Sommerferien an das westliche Mittelmeer oder auf die Kanarischen Inseln reisen möchte, für den gibt es jetzt gute Gründe, nicht mehr lange mit der Buchung zu warten. Für das östliche Mittelmeer, für die Türkei zum Beispiel, schaut sich die Tourismusbranche jetzt genau an, inwiefern Buchungszahlen stärker zurückgehen. Sollte es dazu kommen, dann könnte das Rabatte bewirken. Inwiefern das dann zu einer Art Last Minute Chance für manche Reiseländer am östlichen Mittelmeer wird, ist derzeit noch unklar. Die Möglichkeit dafür aber besteht.“
Eine andere Reaktion auf die Nahost-Krise wäre ein Urlaub mit dem eigenen Auto. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich mehr Deutsche nun auch Ziele anschauen, die in der Nähe liegen. „Für manche könnte das einen Urlaub in Deutschland bedeuten. Aber auch eine Reise nach Österreich oder Italien könnte für mehr Menschen in dieser Zeit eine gute Idee sein, nicht nur um dem Thema -Krise in Nahost- auszuweichen, sondern auch gestiegenen Flugpreisen.“ Flüge von und zu Airports mit hohem Billig-Airline-Anteil wären eine Reisevariante, die dabei Kosten niedriger hält. Sie gibt es in Richtung westliches Mittelmeer, oft nach Barcelona, Girona und Mailand.
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Nicht zu unterschätzen: Der Flex-Tarif
Mallorca kommt vielen nun vielleicht als Erstes in den Sinn. Aber wer etwas mehr Ziele mit in seinen Vergleich mit aufnimmt, der dürfte auch in der aktuellen Lage noch einige gefühlt sichere und bezahlbare Reiseangebote finden. Einen weiteren Tipp nicht zu vergessen: Wer mit Flex-Tarif gegen einen geringeren Aufpreis eine Pauschalreise bucht, der hätte auch bei Reisen ans östliche Mittelmeer später bis einige Wochen vor der Reise noch eine kostenfreie Storno-Option und müsste sich hier erst einmal keine Sorgen machen!




























