Ist Süßes ohne Reue wirklich möglich?Diese Zuckeralternativen liegen voll im Trend!

Wir lieben Süßes!
Aber die vielen Kalorien von Zucker verderben uns auch oft den Appetit: 100 Gramm kommen auf stolze 387 Kalorien. Was liegt da näher, als sich an vielgepriesene Alternativen heranzutrauen? Eines der bekanntesten Süßungsmittel ist Aspartam, das wir praktisch als Mini-Tabletten im Spender in jedem Supermarkt bekommen. Doch es soll krebserregend sein. Ob das stimmt und worauf ihr noch zurückgreifen könnt, erfahrt ihr hier!

Xylit, Erythrit, Stevia, Agavendicksaft und Co. – was können die Süßstoffe wirklich?

Der Drogeriemarkt unseres Vertrauens hat mittlerweile ein sehr breites Spektrum an Alternativen zum herkömmlichen Haushaltszucker im Angebot. Xylit (auch Birkenzucker genannt), Erythrit oder Stevia warten im Regal auf willige Käufer, denen es nichts ausmacht, für ein Kilo des favorisierten Alternativprodukts gerne mal das mehr als das Siebenfache des durchschnittlichen Zuckerpreises hinzulegen.

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Doch selbst wenn einem der Preis egal ist: Was können die Zuckeralternativen? Sind sie für die dauerhafte Gewichtsreduktion geeignet? Können Diabetiker die Produkte problemlos konsumieren? Ist das alles so natürlich, wie es sich anhört? RTL.de beantwortet euch die wichtigsten Fragen – auch in der obigen Galerie.

Rechtfertigt der Preis das vermeintlich gute Gewissen?

Der frappierendste Preisvergleich ist sicher der zwischen dem gängigen Süßstoff aus der Spenderdose und der gleichen Darreichungsform von Stevia. Die winzigen „Normalo”-Tabletten (enthalten eine Mischung aus Aspartam, Saccharin und weiteren chemischen Verbindungen) kosten als No-Name-Produkt im Schnitt 95 Cent pro 1.200 Stück. Greift man zu Stevia-Tabletten, legt man mehr als 23 Euro hin, wenn man dieselbe Anzahl kaufen möchte. Ob einem dieser stolze Preis die Alternative wert ist, kann und muss selbstverständlich jeder für sich selbst entscheiden.

Dazu kommt: Was sich oft sehr natürlich anhört, ist in Wahrheit durch industrielle Herstellung, chemische und biotechnologische Verfahren in unsere Supermärkte gelangt. Oder wird durch mühevolle Arbeit durch Kleinbauern in Südostasien bzw. Südamerika hoch oben aus Palmblüten gewonnen und Tausende Kilometer bis nach Europa transportiert.

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Xylit ist für Hunde hochgiftig

Abnehmen funktioniert mit Zuckeralternativen nur bedingt. Manch ein Süßungsmittel steht sogar in Verdacht, Heißhunger auszulösen. Doch mit den meisten der von uns vorgestellten Alternativen kann man auch hervorragend backen. Hier ist der Birkenzucker ganz weit vorn. Doch aufgepasst: Für uns ist dieses Süßungsmittel harmlos. Für Hunde ist es jedoch hochgiftig, schon kleinste Mengen führen zum Tod.

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Wer einen Versuch wagen und auf eine Zuckeralternative umsteigen will, wird sich durchprobieren müssen. Denn am Ende ist alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. In unserer Galerie findet ihr eine Alternative, die geschmacklich dem Haushaltszucker nahezu gleicht. Wir wünschen viel Spaß beim Testen!

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche