Rezept von Japans BotschafterinLeberkäse trifft auf Sushi-Reis! Japanisches Onigirazu zum Nachkochen

von Janina Beck und Anna Kriller

Schon mal Leberkäse mit Sushi-Reis gegessen?
Das war auch für uns neu! Geschmeckt hat’s aber richtig gut. Mitsuko Shino, japanische Botschafterin in Berlin, zeigt bei Social Media regelmäßig, wie sich deutsche und japanische Küche miteinander kombinieren lässt – und verrät uns sogar zwei ihrer Rezepte.

Japanisches Onigirazu in 3 Varianten – mit Leberkäse, Omelette mit Rucola oder Thunfisch

Zutaten:

  • Sushi-Reis

  • Nori-Blätter (gibt es im gut sortieren Supermarkt oder im Asia-Markt zu kaufen)

  • Leberkäse

  • Eier

  • Rucola

  • Salz

  • Öl

  • Thunfisch aus der Dose (am besten ohne Öl)

  • Kewpie-Mayonnaise oder normale Mayonnaise

  • Sojasauce

  • Frischhaltefolie

  • Tupperdose

Zubereitung:

Sushi-Reis nach Packungsanleitung kochen und anschließend etwas abkühlen lassen. Der Reis sollte noch leicht warm und gut formbar sein. Anschließend geht es an die Füllungen. Hier kann man alle machen oder sich für ein oder zwei entscheiden:

Leberkäse in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas neutralem Öl von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Für die Variante mit Omelette und Rucola: Eier verquirlen und leicht salzen. In einer Pfanne mit etwas neutralem Öl zu einem dünnen Omelette ausbacken. Das Omelette anschließend passend zur Größe der Tupperdose zusammenfalten oder zuschneiden. Rucola waschen und gut trocken tupfen.

Für die Thunfisch-Füllung: Thunfisch aus der Dose gut abtropfen lassen. Mit Mayonnaise und etwas Sojasauce verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Dafür kann Kewpie Mayo oder normale Mayonnaise verwendet werden.

RTL-Reporterin Janina Beck hat mit der japanischen Botschafterin Mitsuko Shino gekocht.
RTL-Reporterin Janina Beck hat mit der japanischen Botschafterin Mitsuko Shino gekocht. So sehen die fertigen Onigirazu aus.
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Onigirazu formen:

  1. Eine kleine Tupperdose mit Frischhaltefolie auslegen, sodass die Folie über den Rand hinausragt.

  2. Ein Nori-Blatt in die ausgelegte Dose legen.

  3. Eine Schicht Sushi-Reis hineingeben.

  4. Die jeweilige Füllung darauflegen: Leberkäse, Omelette mit Rucola oder Thunfisch-Mischung.

  5. Mit einer weiteren Schicht Sushi-Reis abschließen.

  6. Die überstehenden Seiten des Nori-Blattes zur Mitte einschlagen.

  7. Die Frischhaltefolie ebenfalls über das Onigirazu schlagen.

  8. Alles in der Tupperdose vorsichtig und fest zusammendrücken.

  9. Das Onigirazu aus der Dose nehmen und mit einem scharfen, leicht angefeuchteten Messer in der Mitte halbieren.

Danach in einer Reihe die verschieden Varianten schön anrichten – und natürlich genießen!

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Japanisches Karaage mit Bohnen und Tofu

Zutaten für japanisches Karaage für 2–3 Personen:

  • 500 g Hähnchenoberkeulen ohne Knochen und Haut oder alternativ Hänhchenbrustfilets

  • ca. 150 ml Milch

  • 2–3 EL Sojasauce

  • 1–2 Knoblauchzehen, fein gerieben

  • 1 TL frischer Ingwer, fein gerieben

  • 80–100 g Kartoffelstärke

  • neutrales Öl zum Frittieren

Zubereitung:

  1. Hähnchen am Vortag marinieren
    Das Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden und mit Milch und Sojasauce vermischen. Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank marinieren.

  2. Hähnchen würzen
    Am nächsten Tag zum Hähnchen Knoblauch und Ingwer dazugeben und alles gut vermischen.

  3. Mit Kartoffelstärke panieren
    Die Kartoffelstärke in einen durchsichtigen Gefrierbeutel geben. Die Hähnchenstücke aus der Marinade hineingeben, den Beutel verschließen und kräftig schütteln, bis jedes Stück rundherum mit Kartoffelstärke bedeckt ist. Am besten Luft im Beutel lassen.

  4. Zweimal frittieren
    Öl auf 165–170 Grad erhitzen. Das Hähnchen portionsweise ca. 4–5 Minuten frittieren. Herausnehmen und 2–3 Minuten ruhen lassen. Anschließend das Hähnchen nochmals 1–2 Minuten frittieren. So wird das Karaage außen besonders knusprig und bleibt innen saftig.

Zutaten für Bohnen mit Tofu:

  • 300 g grüne Bohnen oder TK Bohnen

  • 200 g Tofu

  • 1 EL neutrales Öl

  • 1 EL Sojasauce

  • 1 TL Reisessig

  • optional etwas Chili

  • optional eine kleine Knoblauchzehe

Zubereitung:

  1. Bohnen kochen
    Die Bohnen putzen und ca. 4–5 Minuten in Salzwasser kochen. Sie sollen noch etwas Biss haben. Anschließend abgießen.

  2. Tofu braten
    Tofu gut trocken tupfen und in kleine Würfel schneiden. Nach Belieben mit neutralem Öl rundherum goldbraun und knusprig braten. Der Tofu kann aber auch roh mit unter die Bohnen gemischt werden. Nach Belieben etwas Miso Paste und Wasser vermischen.

  3. Bohnen und Tofu und Miso vermischen
    Sojasauce verrühren. Bohnen zum Tofu geben, Sauce darübergeben und alles kurz durchschwenken. Die Misopaste ebenfalls unter die Bohnen rühren.

  4. Danach schön anrichten und nach Belieben mit kleinen Tomaten verzieren. Guten Appetit!