Fünf Vorteile von ETFs Geld anlegen als Anfänger? Wie ihr mit wenig Risiko ein Vermögen aufbaut

von Amina Gall

Sparen leicht gemacht!
Wenn es um anfängerfreundliche Anlagen geht, hört man immer wieder das Schlagwort ETF. Doch was steckt hinter dieser Geldanlage? Wir verraten euch, was ETFs überhaupt sind, warum und auch wie ihr damit langfristig ein Vermögen aufbauen könnt – und das selbst als Börsen-Einsteiger!

ETFs einfach erklärt: Was sind Exchange Traded Funds?

Wer erste Schritte in der Welt der Geldanlagen machen will, stolpert schnell über eine bestimmte Abkürzung: ETF. Besonders für die Altersvorsorge oder andere langfristige Anlagen sollen ETFs gut geeignet sein. Hinter der Abkürzung stecken Exchange Traded Funds.

Diese ETFs sind börsengehandelte Fonds, die einen Index nachbilden. Daher werden ETFs auch gern als Indexfonds bezeichnet. Aber was bedeutet das genau?

Ein Beispiel: Zum Deutschen Aktienindex – oder kurz DAX – gehören die 40 größten Unternehmen in Deutschland, wie etwa Mercedes-Benz, Rheinmetall, Adidas und Siemens. Wer in einen ETF investiert, der den DAX nachbildet, investiert in all diese Unternehmen gleichzeitig, ohne sich jede einzelne Aktie kaufen zu müssen.

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Fünf Vorteile von ETFs: Warum als Anfänger in einen Indexfonds investieren?

Wie das obige Beispiel zeigt, wird beim ETF-Kauf das Geld auf mehrere Unternehmen gestreut. Man investiert nicht nur in eine einzelne Aktie, sondern gleich in mehrere – beim bekannten MSCI-World-Index beispielsweise sogar in über 1.300 Unternehmen. Aufgrund dieser breiten Streuung gelten ETFs als relativ risikoarm.

Schließlich ist es eher unwahrscheinlich, dass es allen Unternehmen im Index gleichzeitig schlecht geht – vor allem, wenn man einen ETF wählt, der internationale Unternehmen und verschiedene Branchen beinhaltet.

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Neben der Risikostreuung in mehrere Titel, die übrigens auch Diversifikation genannt wird, überzeugen ETFs aber unter anderem auch mit diesen Vorteilen:

  • Geringere laufende Kosten im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds: Da ETFs stets einen Index nachbilden, ist in der Regel keine Fondsverwaltung nötig, die aktiv Investitionsentscheidungen trifft. Damit fallen bei Indexfonds weniger Verwaltungsgebühren an.

  • Kombinierbar mit Sparplänen: ETFs werden in der Praxis oft in Form eines Sparplans abgeschlossen, sodass man bereits mit kleinen monatlichen Beiträgen sein Vermögen nachhaltig aufbauen kann.

  • Hohe Transparenz: Die Zusammensetzung des gewählten ETFs beziehungsweise des abgebildeten Index kann in der Regel transparent eingesehen werden.

  • Ausgeprägte Flexibilität und damit auch Liquidität: Bei klassischen ETFs gibt es keine feste Laufzeit, die ihr als Investoren einhalten müsst. Das heißt, ihr könntet eure ETFs, oder auch nur Anteile davon, jederzeit an der Börse verkaufen.

Aufgrund dieser zahlreichen Vorteile eignen sich ETFs im Gegensatz zu einzelnen Aktien auch für Anfänger, die gerade erst an der Börse starten wollen.

Lese-Tipp: RTL-Finanzexpertin gibt Anfänger-Tipps: So könnt ihr mit ETFs entspannt vorsorgen

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Als Anfänger in Indexfonds investieren – wann der ETF-Kauf besonders sinnvoll ist

ETFs sind vor allem sinnvoll, wenn ihr plant, euer Geld langfristig anzulegen. Denn erst bei einer langfristigen Geldanlage können kurzzeitige Kursschwankungen – die an der Börse völlig normal sind – ausgeglichen und eine positive Rendite erzielt werden. Mindestens fünf Jahre sollte das Geld in einem ETF liegen bleiben, üblich sind allerdings eher mindestens 15. Deshalb sind ETFs auch gerade für die Altersvorsorge so beliebt.

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Wie viel man anlegt, hängt natürlich immer von den individuellen Umständen ab. Doch selbst kleine Beträge können sich über einen längeren Zeitraum aufsummieren und zu einer guten Rendite führen, insbesondere wenn der sogenannte Zinseszinseffekt genutzt wird.

ETF kaufen – wie, wo und welchen? Erste Schritte für Börsenneulinge

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