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Weil sie OnlyFans-Model ist, darf Victoria Triece nicht mehr ehrenamtlich in der Schule helfen

Jetzt will Victoria Triece die Schulbehörde auf eine Million Dollar verklagen

Zu sexy für die Schule: Weil sie OnlyFans-Model ist, darf diese Mutter nicht mehr ehrenamtlich helfen

Mutter von Schulaktivitäten ihrer Kinder verbannt Weil sie sich zu freizügig im Netz zeigt
01:43 min
Weil sie sich zu freizügig im Netz zeigt
Mutter von Schulaktivitäten ihrer Kinder verbannt

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Sie wurde von einem "Fan" verpfiffen

Weil sie sich freizügig in sozialen Medien zeigt, darf eine Mutter aus Kalifornien nicht mehr freiwillig Grundschulkindern bei Hausaufgaben und Alltagsdingen helfen. Das teilte die Schulbehörde ihres Bezirks der enttäuschten Frau mit. Sie droht jetzt, die Behörde auf eine Million Dollar (umgerechnet 860.000 Euro) Schadenersatz zu verklagen. Ausgelöst wurde die Angelegenheit durch jemand, der es zwar in Ordnung findet, sich solche Fotos anzusehen, aber "besorgt" darüber ist, dass sich Victoria Triece so fotografieren lässt, wo sie sich doch ehrenamtlich um Kinder kümmert. Und die Frau deswegen anonym verpetzte. Die Geschichte zeigen wir Ihnen im Video.

Influencerin droht Schulbehörder mit Millionen-Klage

 Victoria Triece
Victoria Triece bei einer Pressereklärung

Diesen Vorfall machte die 30-Jährige gemeinsam mit ihrem Rechtsanwalt öffentlich. Man habe sie "der Chance beraubt, „ohne rechtliche oder verfassungsrechtliche Begründung am Leben ihrer Kinder teilzunehmen“, sagte Mark NeJame der "New York Post". "Jemand, der die Haltung eines Moralwächters einnahm", habe einen Brief an die Schule in Orlando geschrieben, weswegen seine Mandantin "ohne Vorankündigung kurzerhand als Freiwillige" geschasst wurde.

Sie habe sich seit fünf Jahren ehrenamtlich an der Schule ihrer beiden Söhne (5, 10) engagiert, sagte er weiter. Dazu zählte Hausaufgabenbetreuung und Hilfe bei organisatorischen Dingen.

"Viele sagen, 'Wir kennen dich, wir wissen, wer du bist"

Victoria
Victoria Triece zeigt sich in sozialen Medien gern etwas freizügiger.

Triece, die in sozialen Medien "Snooks" nennt, ergänzt, dass sie nie verborgen habe, dass es freizügige Fotos von ihr im Netz gibt. Unter anderem auf "OnlyFans", einer Plattform, die für explizite erotische Inhalte bekannt ist. Dort biete sie seit zwei Jahren Bilder an. „Niemand hat das Recht zu beurteilen, was andere Menschen für ihren Lebensunterhalt tun“, sagte Triece.

Triece sagte, sie fühle sich „gedemütigt“, dass jemand das Bedürfnis verspürte, ihre Online-Präsenz anzuprangern. Weiter sagte Triece, dass sie viel Solidarität von anderen Eltern an der Schule erfahre. Viele sagen, 'Wir kennen dich, wir wissen, wer du bist.'"

Die Schulbehörde verweigerte bislang jede öffentliche Stellungnahme und verweist auf ein „laufendes Verfahren“. Spätestens bei einem möglichen Prozess wird sie sich äußern müssen. (uvo)