Alle Entwicklungen Drama um Titanic-U-Boot- Liveticker: Cousine trauert um toten Milliardär: "Er starb bei dem, was er liebte"

Das Tauchboot „Titan“ verschwand am 18. Juni. Vier Tage später wurden Trümmer des Gefährts entdeckt, knapp 500 Meter vom Bug des „Titanic“-Wracks entfernt Damit war klar: Die fünf Insassen sind tot. Alles deutet darauf hin, dass der Rumpf des Boots dem enormen Wasserdruck nachgegeben hat und implodiert ist.
Der RTL.de-Ticker zu diesem Thema wird nicht mehr aktualisiert.

Anna Maria Pejsek

Cousine trauert um Hamish Harding 

"Er starb bei dem, was er liebte", sagt die Cousine von Hamish Harding. Kathleen Cosnett erhebt trotzdem schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen Ocean Gate. „Es sollte umfassend untersucht werden, um zu sehen, was schief gelaufen ist, warum es passiert ist und warum sie nicht überlebt haben“, sagte Cosnett im Interview mit BBC. 
Die 69-Jährige beschreibt ihren Cousin als "großen Abenteurer" und erzählt dem Sender Sky News, dass es sie nicht überrascht hat, als sie davon erfuhr, dass Harding zur Titanic tauchen möchte. Für Kathleen Cosnett war es das Schlimmste, als sie erfahren hat, dass ihre Cousin nicht mehr am Leben sei. Sie ist auch der Meinung, dass die Küstenwache viel zu spät alarmiert worden ist.  
Kathleen Cosnett und ihre Familie erheben schwere Vorwürfe gegen Ocean Gate.
Kathleen Cosnett und ihre Familie erheben schwere Vorwürfe gegen Ocean Gate. . Enex
Uli Vonstein

Kanada leitet Untersuchung der "Titan"-Tragödie ein

Nach dem Tod der fünf Insassen im Tauchboot „Titan“ hat Kanada eine Untersuchung der Tragödie eingeleitet. Die kanadische Verkehrssicherheitsbehörde (TSB) teilte mit, man werde „eine Sicherheitsuntersuchung zu den Umständen dieses Einsatzes durchführen“. Die von dem Privatunternehmen Oceangate betriebene „Titan“ war von einem unter kanadischer Flagge fahrenden Mutterschiff an ihren Einsatzort gebracht worden. Deswegen ist Kanada für die Ermittlungen zuständig.

Die TSB entsandte eigenen Angaben zufolge ein Team von Ermittlern nach St. John's, Neufundland und Labrador. Sie sollen Informationen sammeln, Interviews führen und den Vorfall bewerten. In den kommenden Tagen sollten Aktivitäten mit anderen beteiligten Stellen koordiniert werden, hieß es weiter.
Anna Maria Pejsek

Weißes Haus lobt den dramatischen "Titan"-Rettungseinsatz 


Nachdem der Tod der fünf Insassen des "Titan"-U-Boots bestätigt worden ist, lobt das Weiße Haus die Rettungskräfte. "Diese ganze Anstrengung war ein Beweis für das Können und auch für die Professionalität, die die Männer und Frauen, die unserer Nation dienen, jeden Tag aufs Neue unter Beweis stellen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, am Freitag in Washington. Sie sprach den Familien und Angehörigen der fünf Passagiere ihr Beileid aus und dankte Kanada, Großbritannien und Frankreich für die Hilfe bei der Suche, berichtet die dpa.