Knapp ein Jahr nach dem Attentat auf den ultrarechten US-Aktivisten Charlie Kirk hat ein Gericht in Utah einen Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder angeordnet. Der zuständige Richter erklärte, die Staatsanwaltschaft habe dafür genügend Beweise. Sie legte unter anderem Chatnachrichten vor, in denen der Angeklagte Tyler R. geschrieben haben soll, er sei es satt, den Hass des Influencers zu ertragen.
Dem mutmaßlichen Mörder droht nun die Todesstrafe. Ausschlaggebend dafür ist, ob ihm nachgewiesen werden kann, dass er auch andere Menschen gefährdet hat.
„Die entscheidende Frage bleibt, ob die Umstände die begründete Annahme stützen, dass der Angeklagte wissentlich ein großes Todesrisiko für eine weitere Person innerhalb des relevanten Gefahrenbereichs geschaffen hat, also ein Risiko mit hoher Wahrscheinlichkeit und nicht nur einer bloßen Möglichkeit."
Kirks Witwe sieht in dem Richterbeschluss einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Gerechtigkeit. Der Angeklagte Tyler R. plädiert auf nicht schuldig. Der erste Verhandlungstermin soll am 23. Oktober festgelegt werden.