225 Millionen für NotlagenNeues Gerät für den Katastrophenschutz in NRW

von Jens Diestelkamp und Parviz Khosrawi

Am Dienstag (14.07.) jährt sich die Hochwasser-Katastrophe zum fünften Mal. Um bei einem zukünftigen Ereignis besser vorbereitet zu sein, wurden am Montag (13.07.) in Düsseldorf neue Einsatzfahrzeuge übergeben.

Schweres Gerät für schwierige Einsätze

NRW-Innenminister Herbert Reul hat sich am Montag (13.07.) in Düsseldorf neue Fahrzeuge und Geräte zeigen lassen. Sie werden künftig im Katastrophen- und Hochwasserschutz eingesetzt. Der Minister weiß, dass es auf diesem Gebiet eine Menge Nachholbedarf gibt: In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 sorgte Dauerregen dafür, dass viele Flüsse über die Ufer traten. Große Gebiete wurden überschwemmt.

Bundesweit gab es 188 Tote. Die meisten Opfer und Zerstörungen gab es im Ahrtal. Die enge Struktur der Region wirkte dabei wie ein Trichter. Das Wasser lief die Berghänge hinunter, sammelte sich im Tal und riss dabei alles mit: Autos, Bäume - sogar ganze Häuser. Weil Katastrophenschutz Ländersache ist, investiert NRW möglichst viel in neues Gerät.

Neues Gerät soll Leben retten

Am Montag (13.07.) ist ein Anhänger mit Geräten zur Rettung von Menschen aus Flüssen präsentiert worden: eine Hochleistungs-Löschwasserpumpe und ein Notstromgenerator. Die NRW-Landesregierung hat den Katastrophenschutz in den vergangenen Jahren gestärkt und modernisiert. Bis 2032 sollen mindestens 225 Millionen Euro investiert werden.