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Teure Spritpreise: ADAC macht Autofahrern in Deutschland hoffnungsvolle Prognose

Nach Rekordhoch im März

Teure Spritpreise: ADAC macht Pendlern jetzt diese hoffnungsvolle Prognose

Die Preise für Diesel und Sprit sinken wieder. Aber landen sie irgendwann auch wieder auf dem Preisniveau von Anfang des Jahres?
Die Preise für Diesel und Sprit sinken wieder. Aber landen sie irgendwann auch wieder auf dem Preisniveau von Anfang des Jahres?
picture alliance/dpa | Stefan Sauer

2,30 Euro für einen Liter Sprit: Das mussten Autofahrer im März für Diesel und Benzin durchschnittlich hinblättern. Doch das Rekordniveau scheint überwunden – zuletzt sanken die Preise für Kraftstoff in Deutschland wieder. Wie es weitergeht und ob die Preise noch weiter sinken könnten, weiß der ADAC.

Pendler können aufatmen! Diesel und Benzin endlich wieder günstiger

Im März konnten Autofahrer in Deutschland beinahe stündlich an den Tankstellen zusehen, wie die Preise für Diesel und Benzin nach oben kletterten . Mit dem Wechsel in den Ostermonat April sind die Preise langsam wieder gesunken – zuletzt sogar unter die magische Grenze von 2 Euro.

Laut ADAC-Auswertung kostet ein Liter Diesel in der aktuellen Woche im bundesweiten Mittel 1,96 Euro, was 8,3 Cent weniger ist als in der vergangenen Woche.

Auch Benzin ist günstiger geworden: Wie der ADAC mitteilt, kostet ein Liter Super E10 jetzt durchschnittlich 1,944 Euro und damit 4,6 Cent weniger als vor einer Woche.

Spritpreise im Frühjahrs-Sinkflug: ADAC geht davon aus

Doch der Rückgang der Kraftstoffpreise reicht dem ADAC nicht aus. Vor allem im Vergleich mit den Preisen am 1. März bestehe weiterhin Potenzial nach unten, so der Automobil-Club.

Lese-Tipp: Hohe Spritpreise bald Geschichte? Steuersenkung für Diesel und Benzin kommt

Damals war das Preisniveau von Rohöl, welcher maßgeblich für die Preise von Benzin und Diesel ist, auf demselben Stand wie jetzt. Dennoch kostete ein Liter Super E10 rund 13,4 Cent weniger. Beim Diesel waren es sogar 23,9 Cent pro Liter. Der ADAC geht deshalb davon aus, dass der Preisrückgang in den kommenden Wochen weiter fortschreiten könnte.

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Autofahrer in Deutschland können selbst für Rückgang der Preise sorgen

Aber auch ein lebhafter Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt könnte jetzt dazu beitragen, dass die Preise für Diesel und Benzin noch weiter sinken.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern in Deutschland deshalb, ihre Marktmacht zu nutzen und besonders teure Tankstellen links liegen zu lassen. Dies stärke die Position der günstigeren Anbieter und führe indirekt zu Preissenkungen.

Lese-Tipp: In diesen Ländern sind die Spritpreise deutlich günstiger als in Deutschland

Wer besonders preiswert tanken will, sollte laut ADAC übrigens abends nach dem Feierabendverkehr tanken. Dann sind die Spritpreise am günstigsten. (dpa/ahi)