Mit kleinen Übungen Krankheiten vorbeugen

Warum Dankbarkeit so gesund ist

21. September 2020 - 19:03 Uhr

Mit kleinen Tricks dankbar und gesund bleiben

Egal wie schlecht der Tag war: Wer sich abends überlegt, für was er am Tag dankbar war, schläft zufriedener ein. Selbst wenn es nur die Trostschokolade und ein Lächeln von einem Fremden waren. Warum Dankbarkeit so gesund ist und mit welchen Dankbarkeits-Übungen sie direkt aus deprimierenden Grübel-Schleifen herauskommen, das erklärt die Psychologin Dr. Rüya Kocalevent im Video.

Neben Dankbarkeit ist wenig Raum für schlechte Gefühle

Wer dankbar für das ist, was er hat, kann gleichzeitig weniger Neid oder Hass empfinden. Außerdem soll das Empfinden von Dankbarkeit nach Meinung verschiedener Psychologen Angsterkrankungen und Depressionen vorbeugen und sich sogar positiv auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf auswirken. Das geht zum Beispiel aus den Studien des amerikanischen Forschers Robert A. Emmons hervor. Er gilt als weltweit führender Dankbarkeitsforscher.

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Wichtigster Tipp: Routinen schaffen

Dankbar sein kann man lernen. Besonders dadurch, dass man sich immer wieder die Frage stellt: Was ist mir heute Gutes passiert? Was in meinem Leben ist nicht selbstverständlich? Ob als tägliche Liste, als Fragespiel mit dem Partner oder mit Zetteln am Kühlschrank: Wer Routinen entwickelt und sich bewusst macht, was alles gut läuft, spürt mehr Dankbarkeit. Und so kann eine Übung, die Spaß macht und direkt für positive Gefühle sorgt, einen nebenbei vor Krankheiten schützen.